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Corona-PandemieBildungsgewerkschaft GEW: Bundesländer sind schlecht auf neues Schuljahr vorbereitet

Im Zehlendorfer Schadow-Gymnasium werden Luftreinigungsfilter eingebaut, die im Zusammenspiel mit den üblichen Hygieneregeln das Risko einer Corona - ansteckung senken sollen. (imago)
Zu wenige Klassenräume wurden bisher mit Luftfiltern ausgestattet - und der Beginn des neuen Schuljahres steht in manchen Bundesländern unmittelbar bevor. (imago)

Die Bildungsgewerkschaft GEW wirft den Bundesländern in der Corona-Pandemie Versäumnisse in der Vorbereitung des neuen Schuljahres vor.

Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen sagte die GEW-Vorsitzende Finnern der "Rheinischen Post", die Schulen hätten in den Ferien zwar alles getan, seien aber immer noch nicht gut genug vorbereitet auf den Umgang mit der Pandemie. Die Politik habe zuviel Zeit vertrödelt. Es sorge für Unsicherheit, dass zum Herbst hin unter Umständen die Delta-Variante auf 30 Schülerinnen und Schüler in oft viel zu kleinen Klassenräumen treffen könne. Auch Luftfilter seien vielerorts noch nicht installiert, die Zeit bis zum Beginn des neuen Schuljahres werde knapp. Finnern forderte deshalb auch im neuen Schuljahr weiterhin regelmäßige Coronatests, das Tragen von Schutzmasken und eine Entzerrung der Stoßzeiten im ÖPNV.

Diese Nachricht wurde am 30.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.