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Corona-PandemieDocumenta-Generaldirektorin erwägt Verschiebung der d15 um ein Jahr

Ein Wandbild mit dem neuen Logo der documenta fifteen ist am sogenannten "ruruHaus" vom indonesischen Kuratorenkollektiv Ruangrupa an einem ehemaligen Sportgeschäft in der Kasseler Innenstadt zu sehen. (picture alliance/dpa / Swen Pförtner)
Ein Wandbild mit dem neuen Logo der documenta fifteen (picture alliance/dpa / Swen Pförtner)

Die Generaldirektorin Sabine Schormann erwägt, wegen der Corona-Pandemie die Documenta d15 auf das Jahr 2023 zu verschieben.

Eigentlich sollte die nächste Welt-Kunstausstellung im nächsten Jahr in Kassel stattfinden. Für abschließende Bewertungen sei es zwar noch zu früh, sagte Schormann dem Deutschlandfunk. Aber sie sehe die Lage heute deutlich skeptischer als noch vor sechs Wochen, betonte sie mit Verweis auf die Reiseeinschränkungen.

Die künstlerische Leitung der nächsten Documenta hat das indonesische Künstlerkollektiv "runagrupa".  Die Vorbereitung sei über weite Strecken gut über Videokonferenzsysteme möglich gewesen, erläuterte Schormann. Doch in der nächsten Phase, in der etliche Künstler aus verschiedenen Regionen der Welt auch für längere Zeit nach Kassel reisen und auch der kollektive Austausch und künstlerische Arbeit über Wochen oder gar Monate organsiert werden müsse, käme man nun unter Corona-Bedingungen doch an inhaltliche Grenzen.

Was eine Verschiebung der documenta 15 auf das Jahr 2023 finanziell bedeuten würde, müsse spätestens im Sommer in den Aufsichtsgremien der Weltkunstausstellung diskutiert werden, erklärte Schormann.

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Diese Nachricht wurde am 14.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.