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Corona-PandemieEinreise erschwert - Département Moselle in Frankreich ab Dienstag "Virusvariantengebiet"

Saarland, Großrosseln: Beamte der Bundespolizei kontrollieren am 20. März ein französisches Fahrzeug, das von Petite-Rosselle in der Region Moselle in Frankreich nach Grossrosseln im Saarland fahren will. (dpa-Bildfunk / Oliver Dietze)
Die Einreise aus der französischen Region Moselle wird ab Dienstag erschwert. (dpa-Bildfunk / Oliver Dietze)

Das französische Département Moselle an der Grenze zu Deutschland wird ab Dienstag als Virusvariantengebiet eingestuft.

Das bestätigte das Bundesgesundheitsministerium und verwies zur Begründung auf die, Zitat, "auffällig häufig nachgewiesene Variante B.1351" des Coronavirus. Dabei handelt es sich um die zuerst in Südafrika nachgewiesene Mutante.

Die Einstufung hat Folgen für den Alltag in der Grenzregion, weil die Einreise aus Frankreich erschwert wird. Betroffen davon sind das Saarland und Rheinland-Pfalz. Von Dienstag an muss nun der grenzüberschreitende öffentliche Nahverkehr gestoppt werden, weil ein Beförderungsverbot gilt. Einreisende müssen laut Bundesgesundheitsministerium einen negativen Schnell- oder PCR-Test vorlegen.

Grenzkontrollen auf deutscher Seite soll es nicht geben. Geplant sind aber Kontrollen der Bundespolizei im Hinterland durch Schleierfahndung. Deutschland hatte zuvor schon Tschechien und das österreichische Bundesland Tirol als Virusvariantengebiete eingestuft.

Diese Nachricht wurde am 28.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.