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Corona-PandemieEinschränkungen werden gelockert, Impfungen sollen beschleunigt werden

Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Auf einem Monitor in der Staatskanzlei sind bei der Video-Schaltkonferenz zur Entwicklung der Corona-Pandemie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Michael Müller (SPD), der Regierende Bürgermeister von Berlin zu sehen. (Jens Büttner/ZB/dpa)
Bund-Länder-Videokonferenz (Jens Büttner/ZB/dpa)

In mehrstündigen Beratungen haben sich sich Bund und Länder auf Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen geeinigt.

Sie sollen mit Schnell- und Selbsttests abgesichert werden, wie Bundeskanzlerin Merkel nach der Konferenz erklärte. Jeder Bürger solle sich ab dem 8. März einmal pro Woche testen lassen können. Die Kosten dafür übernehme der Bund.

Die Kanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten vereinbarten, die Öffnungsschritte von der Infektionslage abhängig zu machen. Als Grenzwerte wurden 50 bzw. 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner festgelegt. Merkel sprach in Berlin vom "Übergang in eine neue Phase mit berechtigten Hoffnungen". Berlins Regierender Bürgermeister Müller mahnte, man dürfe nicht über das Ziel hinausschießen. Der bayerische Ministerpräsident Söder sagte, es könne sich zum Guten, aber auch zum Schlechten entwickeln.

Ab dem kommenden Montag sind private Kontakte von zwei Haushalten möglich, beschränkt auf fünf Personen. Bundesweit dürfen Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte wieder Kunden empfangen. Bleibt die Inzidenz sieben Tage unter 100, können Einzelhändler, Museen, Zoos, botanische Gärten sowie Gedenkstätten öffnen. Bei einer dauerhaften Inzidenz unter 50 sollen weitere Regeln gelockert werden. Die Öffnungsphase soll insgesamt in fünf Schritten erfolgen.

Im Zusammenhang mit der Impfkampagne sprach die Kanzlerin von "Steigerungspotenzial". Nach ihren Worten sollen ab Ende März auch Haus- und Facharztpraxen in die Impfungen eingebunden werden.

Diese Nachricht wurde am 04.03.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.