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Corona-PandemieGesundheitsminister vertagen Entscheidung über Astrazeneca-Zweitimpfungen

In einer Hausarztpraxis stehen Ampullen des Corona-Impfstoffs des Schwedisch-Britischen Herstellers AstraZeneca auf einem Tisch. (dpa)
Die EMA empfiehlt weiterhin den Einsatz von Astrazeneca-Impfstoff. (dpa)

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben eine Entscheidung über die Corona-Zweitimpfungen für jüngere Menschen, die bereits das Präparat von Astrazeneca erhalten haben, vertagt.

Nach Angaben aus Bayern soll es am Dienstag neue Beratungen unter Einbeziehung der Ständigen Impfkommission geben. Hintergrund ist die Entscheidung, den Astrazeneca-Impfstoff in Deutschland nur noch bei über 60-Jährigen einzusetzen, nachdem in seltenen Fällen Hirnthrombosen eingetreten waren. Die Europäische Arzneimittelbehörde hält derweil - wie auch die Weltgesundheitsorganisation - an ihrer grundsätzlich positiven Bewertung des Vakzins fest.

Auch auf Ebene der EU ging eine virtuelle Sondersitzung der Gesundheitsminister ohne gemeinsame Empfehlung zu Ende. Damit herrschen in den Mitgliedsstaaten auch weiterhin unterschiedliche Vorgaben zum Umgang mit dem Präparat Astrazeneca.

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Diese Nachricht wurde am 08.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.