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Corona-PandemieKanzleramtschef Braun will tausende Helfer für Nachverfolgung von Infektionsketten mobiliseren

Kanzleramtsminister Helge Braun, designierter Chef des im März 2018 vor einem grauen Hintergrund in Berlin.  (imago / Inga Kjer)
Kanzleramtschef Braun setzt auch auf Studierende, um Infektionsketten nachzuverfolgen. (imago / Inga Kjer)

In der Coronakrise will die Bundesregierung tausende Helferinnen und Helfer mobilisieren, um die Kommunen bei der Nachverfolgung von Infektionsketten zu unterstützen.

Kanzleramtschef Braun sagte der "Rheinischen Post", der Bedarf sei enorm. Es werde eine fünfstellige Zahl von Menschen benötigt. Daher schaue man neben dem Bundeswehrkontingent von bis zu 15.000 Soldatinnen und Soldaten, ob man weitere Personalreserven in der Bundesregierung und den nachgeordneten Behörden mobiliseren könne.

Braun fügte hinzu, er habe die Hoffnung, auch eine größere Zahl von Studierenden für die Kontaktnachverfolgung zu gewinnen. Die Regierung sei mit der Hochschulrektorenkonferenz im Gespräch, damit die Freiwilligen keine Nachteile im Studium hätten.

Diese Nachricht wurde am 17.10.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.