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Corona-PandemieLaschet gegen Brauns Vorstoß zu Einschränkungen für Nicht-Geimpfte

CDU-Chef Armin Laschet (picture alliance / dpa / SvenSimon | Malte Ossowski/SVEN SIMON)
Armin Laschet ist CDU-Chef und Kanzlerkandidat der Union. (picture alliance / dpa / SvenSimon | Malte Ossowski/SVEN SIMON)

Der CDU-Vorsitzende Laschet hat den Vorstoß von Kanzleramtsminister Braun zu möglichen Corona-Beschränkungen für Nicht-Geimpfte zurückgewiesen.

Laschet sagte im ZDF, er lehne sowohl eine Impfpflicht als auch indirekten Druck auf Ungeimpfte ab. Bisher gelte die Regel, dass Geimpfte, Genesene und Getestete etwa beim Zugang zu Veranstaltungen gleichgestellt seien. Dieses Prinzip sei gut, sagte der Kanzlerkandidat der Union.

Braun, CDU, hatte sich in der "Bild am Sonntag" dafür ausgesprochen, bei hohen Inzidenzen Geimpften mehr Freiheiten einzuräumen als Ungeimpften, auch wenn diese einen negativen Corona-Test vorweisen können. Dies könne beispielsweise für Restaurant-, Kino- oder Stadionbesuche gelten.

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Kubicki warnte in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vor der Einführung einer Impfpflicht durch die Hintertür.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann schloss für die Zukunft eine Impfpflicht nicht aus - für den Fall, dass Virus-Varianten aufträten, die ein solches Vorgehen erforderlich machten.

Diese Nachricht wurde am 25.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.