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Corona-PandemieMerkel Öffnungspläne stoßen auf geteiltes Echo

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verlässt nach einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage das Haus der Bundespressekonferenz. (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
Die Öffnungsvorschläge von Bundeskanzlerin Merkel werden unterschiedlich diskutiert. (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Die Vorschläge von Bundeskanzlerin Merkel zu Lockerungen der Corona-Maßnahmen haben erneut Diskussionen über mögliche Öffnungsschritte ausgelöst.

CDU-Chef Laschet sprach sich gegen einen starren Stufenplan als Weg aus dem Lockdown aus. Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz etwa nachhaltig knapp über 35 pendele, sei es nicht möglich, den Einzelhandel noch monatelang geschlossen zu halten, sagte Laschet der "Stuttgarter Zeitung". Strenge Automatismen hälfen in der derzeitigen unklaren Lage nicht weiter. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister Müller, sagte der Zeitung, auch ein R-Wert deutlich unter 1 und eine sinkende Auslastung der Intensivmedizin seien wichtige Kriterien für nächste Lockerungsschritte.

Bundeskanzlerin Merkel will mögliche Öffnungsschritte mit vermehrten Tests verbinden. Wie Teilnehmer nach einer CDU-Präsidiumssitzung berichteten, schlug Merkel eine Lockerung in Etappen vor. Angesichts der sich ausbreitenden Virusvarianten müsse aber vorsichtig vorgegangen werden. Details sollen auf der nächsten Bund-Länder-Sitzung am 3. März diskutiert werden.

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut heute 4.369 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt bundesweit bei 61, das ist ein leichter Anstieg.

Diese Nachricht wurde am 22.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.