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Corona-Pandemie"Notbremse" gilt auch für nächtliche Reisen

Nachtzug: Ein Schaffner im leeren, dunklen Gang. (dpa / picture alliance / zb / Friedrich Schumann)
Bahn - Nachtzug (dpa / picture alliance / zb / Friedrich Schumann)

Das geänderte Infektionsschutzgesetz, das um Mitternacht in Kraft tritt, hat auch Folgen für nächtliche Reisen.

Das Bundesinnenministerium teilte mit, dass die sogenannte Corona-Notbremse nicht nur den Aufenthalt an einem Ort betreffe - sondern auch das Reisen von A nach B. Wer also für die Zeit zwischen 22 und 5 Uhr eine touristische Reise vorhabe, solle besser umbuchen oder anders planen. Eine dienstliche Flugreise sei indes möglich, hieß es unter Verweis auf die Ausnahmen von der Regelung.

Die Notbremse betrifft Landkreise, die drei Tage lang die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 überschreiten. Dort gelten dann Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 und 5 Uhr. Ausnahmen sind etwa für Beschäftigte im Schichtdienst vorgesehen. Das Bundesverkehrsministerium erklärte zu der Frage, ob Züge und S-Bahnen nachts fahren, der Nah- und Fernverkehr werde aufrechterhalten.

Diese Nachricht wurde am 23.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.