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Corona-PandemiePatientenschützer nennen Impfdebatte "brandgefährlich"

Der gelbe analoge Impfpass kann ab dem 14. Juni durch einen digitalen Impfpass ersetzt werden. (dpa/picture alliance/Kirchner-Media/Wedel)
Impfpass mit Nachweis einer Corona-Impfung (dpa/picture alliance/Kirchner-Media/Wedel)

Patientenvertreter haben sich kritisch zur Debatte über eine Impfpflicht in Deutschland geäußert.

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Brysch, sagte der "Rheinischen Post", es sei brandgefährlich, öffentlich über eine Impfpflicht zu sinnieren. Vielmehr gelte es, die Skeptiker mit Argumenten zu überzeugen. Kern einer solchen Debatte müsse der Selbstschutz vor Corona sein. Brysch warf der Bundesregierung vor, diese Debatte zu scheuen. Damit überlasse sie den Impfgegnern und Verschwörungstheoretikern das Feld.

Die stellvertretende Regierungssprecherin Demmer hatte gestern in Berlin erneut klargestellt, dass es auch künftig keine Pflicht zur Immunisierung gegen Covid-19 geben soll. Dies solle auch nicht - Zitat - durch die Hintertür geschehen. CSU-Landesgruppenchef Dobrindt sprach sich in der Zeitung "Die Welt" dafür aus, Geimpfte von Quarantänepflichten zu befreien.

Diese Nachricht wurde am 27.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.