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Corona-PandemieSpahn will mit Russland über Lieferung von Sputnik V reden

Eine Hand hält den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V. (dpa / picture alliance)
Der russische Impfstoff Sputnik V (dpa / picture alliance)

Bundesgesundheitsminister Spahn hat Gespräche mit Russland über den Ankauf des Corona-Impfstoffs Sputnik V angekündigt.

Der CDU-Politiker sagte im WDR-Hörfunk, die EU-Kommission werde ihrerseits keine Verträge mit Moskau über Impfstoff-Lieferungen abschließen. Deshalb werde es bilaterale Verhandlungen geben. Spahn ergänzte, zunächst gehe es um die Zulassung von Sputnik V in der EU. Dafür müsse Russland Daten liefern. Solange das nicht geschehe, könne es keine Zulassung geben. Der Minister ergänzte, er erwarte von Russland zudem verbindliche Aussagen dazu, wann und wie viel Impfstoff geliefert werden könnte.

Gestern hatte der bayerische Ministerpräsident Söder bekanntgegeben, dass sein Bundesland einen Vorvertrag über den Bezug von 2,5 Millionen Dosen Sputnik V abgeschlossen hat. Geplant sei, dass ein Werk in Illertissen das Vakzin im Auftrag der Sputnik-Entwickler produziert.

Diese Nachricht wurde am 08.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.