Die Nachrichten
Die Nachrichten

Corona-PandemieStudie: Keine tödliche Gefahr für Babys im Mutterleib

Medizinische Illustration einer Fötusentwicklung in der neunten Woche (Imago / Stocktrek Images )
Eine Studie aus den USA und Großbritannien hat die Gefahren des Coronavirus für Babys im Mutterleib untersucht. (Imago / Stocktrek Images )

Bei einer Corona-Infektion von Schwangeren ist die Gefahr für das Baby offenbar gering, im Mutterleib zu sterben.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie aus Großbritannien und den USA. Dafür wurden die Daten von 4.000 schwangeren Frauen ausgewertet, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Allerdings registrierten die Forscher überdurchschnittlich viele Frühgeburten: 12 Prozent der Frauen in Großbritannien brachten ihr Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Durchschnittlich sind es 7,5 Prozent Frühgeburten. Zumindest zum Teil könne sich der Anstieg damit erklären lassen, dass Ärzte aus Sorge um die Gesundheit von Mutter und Baby verstärkt einen vorzeitigen Kaiserschnitt durchführten, so die Studie.

Diese Nachricht wurde am 23.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.