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CoronaReisebedingungen in Europa verschärft

Drei EU-Flaggen im Wind (imago images / Shotshop)
In der EU werden die Reisebedingungen wegen der Corona-Pandemie verschärft. (imago images / Shotshop)

Frankreich verlangt von Reisenden aus anderen EU-Staaten ab Sonntag die Vorlage eines negativen Corona-PCR-Tests.

Dieser dürfe nicht älter als 72 Stunden sein, teilte das Präsidentenamt mit. Ausnahmen gelten demnach beispielsweise für Pendler, die in Frankreich arbeiten. Reisende aus EU-Staaten mussten auch bisher schon einen negativen Test vorweisen, bei dem es sich allerdings nicht zwingend um einen PCR-Test handeln musste. Diese sind zuverlässiger als die sogenannten Antigen-Tests, deren Ergebnisse bereits nach zehn bis 30 Minuten vorliegen.

Auch die EU verschärft die Regeln für nicht notwendige Reisen. Kommissionspräsidentin von der Leyen erklärte nach einem Videogipfel, es solle eine neue Kategorie von Zonen mit besonders hohen Inzidenzwerten eingeführt werden. Von Reisenden aus diesen Regionen könne ein Corona-Test verlangt werden. Außerdem könne für sie eine Quarantäne angeordnet werden. Man sei sich einig, die Grenzen offen zu lassen, um den Binnenmarkt zu erhalten, betonte von der Leyen.

Diese Nachricht wurde am 22.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.