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CoronaRKI fordert Verschärfung der Maßnahmen

Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), spricht bei einem Pressebriefing zur aktuellen Covid-19-Lage in Deutschland. (Michael Kappeler/dpa-pool)
Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (Michael Kappeler/dpa-pool)

Das Robert-Koch-Institut hat sich angesichts der Infektionslage für eine Verschärfung des bisherigen Lockdowns in Deutschland ausgesprochen.

Der Epidemiologe Brockmann sagte in Berlin, dass die Maßnahmen weiter verschärft werden müssten, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Auch RKI-Präsident Wieler befürwortete eine Verschärfung als Option. Er kritisierte die derzeit geltenden Einschränkungen als nicht ausreichend. Wieler forderte zudem die Arbeitgeber in Deutschland auf, stärker das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen. Immer noch müssten viele Beschäftigte trotz möglicher Heimarbeit ins Büro kommen und träfen dort auf Kolleginnen und Kollegen, sagte Wieler bei einer Pressekonferenz.

Seine Behörde meldete heute einen Höchstwert bei den täglichen Todesfällen, die mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht werden. Demnach starben weitere 1.244 Menschen an oder mit dem Virus. Die Zahl der Neuinfektionen betrug etwas mehr als 25.000.

Diese Nachricht wurde am 14.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.