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CoronaSöder gegen weitere Lockerungen und für höhere Bußgelder

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, mit Mundschutzmaske im weiß-blauen Rautendesign  (Peter Kneffel/dpa)
Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder (Peter Kneffel/dpa)

Der CSU-Vorsitzende Söder hat sich angesichts der steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen gegen weitere Lockerungen und für höhere Bußgelder ausgesprochen.

Man müsse damit rechnen, dass Corona mit voller Wucht wieder auf uns zukomme, sagte Söder der Zeitung "Bild am Sonntag". Die steigenden Fallzahlen in Deutschland machten ihm große Sorgen. Ebenso die Urlaubs- und Familienheimkehrer, die aus den verschiedenen Teilen Europas zurückkämen". Viele Menschen seien im Umgang mit dem Virus leider leichtsinniger geworden, meinte der bayerische Ministerpräsident. Wenn man nicht aufpasse, könne bei uns wieder eine Situation wie im März entstehen. Jetzt sei nicht die Zeit für neue Lockerungen oder naive Unvorsichtigkeit, betonte Söder.

Er forderte die Deutsche Bahn auf, dafür zu sorgen, dass die Fahrgäste die Maskenpflicht einhielten. Wer dagegen verstoße, müsse die Konsequenzen tragen. Söder forderte hier höhere Bußgelder. Er habe Verkehrsminister Scheuer gebeten, darüber mit der Bahn zu sprechen. Auch Rückkehrer aus einem Risikogebiet, die sich einem Corona-Test verweigerten, sollten mit einem Bußgeld belegt werden, sagte Söder. Die Vernünftigen müssten vor den Unvernünftigen geschützt werden.