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CoronaSpahn verteidigt Aufhebung der Impfpriorisierung am 7. Juni

Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, nimmt in der Bundespressekonferenz seinen Mund-Nasenschutz ab. (dpa/ Michael Kappeler)
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) (dpa/ Michael Kappeler)

Bundesgesundheitsminister Spahn hat die Aufhebung der Impfpriorisierung am 7. Juni gegen Kritik verteidigt.

Es brauche Planungssicherheit für alle; darum sei der gemeinsam mit den Ländern gefasste Beschluss mit drei Wochen Vorlauf erfolgt, sagte Spahn im ARD-Fernsehen. Man könne nicht warten, bis alle Priorisierungs-Gruppen geimpft seien.

Der Deutsche Hausärzteverband kritisierte die geplante Aufhebung der Priorisierung. Der Verbandsvorsitzende Weigeldt sagte der "Rheinischen Post", wer großspurige Ankündigungen mache, müsse den Impfstoff auch in ausreichenden Mengen an die Praxen liefern. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Brysch, sagte der Zeitung, die ethische Reihenfolge bei der Impfung dürfe nicht durch ein Datum bestimmt werden. Das Ethikrat-Mitglied Lob-Hüdepohl sagte der Zeitung "Die Welt", es sei falsch, die noch nicht durchgeimpften Personen mit höherer Dringlichkeit dem Ellenbogenprinzip auszusetzen.

Diese Nachricht wurde am 18.05.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.