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CoronaStädtetag für mehr Bundestagsdebatten über Schutzmaßnahmen

Der Schriftzug des Deutschen Städtetages. (dpa/picture-alliance/Horst Galuschka)
Der Schriftzug des Deutschen Städtetages. (dpa/picture-alliance/Horst Galuschka)

Der Deutsche Städtetag mahnt, die Akzeptanz für die Corona-Schutzmaßnahmen in der Bevölkerung im Blick zu behalten.

Dafür sei entscheidend, dass auf Bundesebene mit einer Stimme gesprochen werde, sagte der Hauptgeschäftsführer Dedy im ZDF. Er sprach sich für mehr Debatten im Bundestag aus, um die Akzeptanz zu erhöhen. Das Parlament schweige ihm einfach zu laut, meinte Dedy. - Die Kommunen konzentrierten sich derzeit auf die Kontaktnachverfolgung und die Durchsetzung der Regeln. Gerade bei der Nachverfolgung seien sie aber am Limit und zum Teil darüber hinaus, betonte Dedy.

Laut einer Recherche des Westdeutschen Rundfunks sind viele Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen mit der Nachverfolgung von Corona-Ansteckungsketten überfordert. So würden beispielsweise Kontaktpersonen häufig zu spät informiert. Außerdem organisieren die Behörden den Angaben zufolge die Kontaktverfolgung nicht einheitlich und nutzten unterschiedliche Software. Vielfach werde auch noch mit Papier gearbeitet.

Diese Nachricht wurde am 22.10.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.