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CoronaÜbersicht der Beherbergungsverbote in den Bundesländern

Leere Strandkoerbe auf Rügen.  (imago / fossiphoto)
Begehrtes Urlaubsziel: Insel Rügen (imago / fossiphoto)

Die Vielzahl an Beherbergungsregeln in den 16 Bundesländern konnte auch der Bund-Länder-Gipfel nicht vereinheitlichen. Eine Übersicht der aktuellen Regeln, zusammengestellt von dpa.

BADEN-WÜRTTEMBERG: In Baden-Württemberg gibt es keine Einreiseverbote oder Quarantänepflicht für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten. Weitere Beherbergungsverbote wurden vom Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemberg außer Vollzug gesetzt. Zuvor hatten Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten in Pensionen und Hotels nur dann übernachten dürfen, wenn ein höchstens 48 Stunden alter negativer Corona-Test vorgelegen hat.

BAYERN: Es gibt kein Einreiseverbot und das Beherbergungsverbot ist ausgesetzt. Die Staatsregierung teilte mit, dass sie auf eine Verlängerung der Vorschrift verzichtet. Bisher veröffentlichte das bayerische Gesundheitsministerium regelmäßig eine Liste der Städte und Kreise, für deren Bewohner das Beherbergungsverbot gilt.

BERLIN: Für die Einreise gibt es keine Beschränkungen. Der Senat hat kein Beherbergungsverbot beschlossen.

BRANDENBURG: Das Beherbergungsverbot in Brandenburg wurde vorläufig gestoppt. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg habe nach eigenen Angaben zwei Eilanträgen stattgegeben, berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Freitagabend.

BREMEN: In Bremen gibt es kein Einreiseverbot und keine Quarantänepflicht oder ein Beherbergungsverbot für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten.

HAMBURG: Es gibt kein Einreiseverbot für Menschen aus inländischen Risikogebieten. Übernachtungsgäste müssen schriftlich bestätigen, dass sie sich in den vorangegangenen 14 Tagen nicht in einem solchen aufgehalten haben. Falls doch, können sie mit einem negativen Testergebnis übernachten, das nicht älter als 48 Stunden sein darf.

HESSEN: Das Beherbergungsverbot soll laut Staatskanzlei abgeschafft werden. Die Aufhebung stehe auf der Tagesordnung für eine Sitzung des Corona-Kabinetts am kommenden Montag (19.10.2020). Bis dahin gilt kein Einreiseverbot, aber ein Beherbergungsverbot für Reisende aus Risikogebieten. Wer mit einem ärztlichen Attest nachweisen kann, dass keine Anhaltspunkte für eine Corona-Infektion vorliegen, darf übernachten.

MECKLENBURG-VORPOMMERN: Nach wochenlangem Streit einigten sich Landesregierung und Tourismusbranche darauf, dass für Urlaub im Nordosten von Mittwoch (21.10.2020) an ein aktueller negativer Corona-Test ausreicht. Die bislang geforderte mehrtägige Quarantäne und ein folgender zweiter Test entfallen somit.

NIEDERSACHSEN: Die Einreise innerhalb Deutschlands ist nicht beschränkt. Tagestourismus ist möglich. Es gelten keine Quarantänevorgaben für deutsche Risikogebiete. Zuvor galt ein Beherbergungsverbot für Reisende aus deutschen Risikogebieten. Dies wurde jedoch vom niedersächsischen Oberverwaltungsgericht für rechtswidrig erklärt. Der Beschluss sei unanfechtbar, teilte das Gericht in Lüneburg mit. Geklagt hatte der Betreiber eines Ferienparks.

NORDRHEIN-WESTFALEN: In NRW gibt es keine Beschränkungen und kein Beherbergungsverbot für Urlauber aus nationalen Risikogebieten.

RHEINLAND-PFALZ: In Rheinland-Pfalz war ursprünglich geplant, dass zum 13. Oktober ein Beherbergungsverbot kommt, doch das wurde dann gestoppt. Insofern gibt es derzeit keine Einschränkungen.

SAARLAND: Im Saarland gab es seit Ende Juni ein Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten, es sei denn sie konnten einen ärztlich attestierten, negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als zwei Tage ist. Das Beherbergungsverbot wurde am Freitagabend aufgehoben.

SACHSEN: Wer aus einem Risikogebiet kommt, musste sich bislang testen lassen. Ab sofort gilt die Beschränkung nicht mehr.

SACHSEN-ANHALT: Die Einreise ist erlaubt. Die Beherbergung von Personen aus Risikogebieten zu touristischen Zwecken ist verboten, außer der Gast kann ein Attest vorlegen, wonach es keine Anhaltspunkte für eine Covid-19-Erkrankung gibt.

SCHLESWIG-HOLSTEIN: In Schleswig-Holstein gelten keine Beschränkungen für die Einreise. Ein Beherbergungsverbot besteht aber für gewerbliche Betriebe. Es bestehen allerdings eingeschränkte Beherbergungsmöglichkeiten. Hier besteht die Möglichkeit des Freitestens mit einem negativen Corona-Test. Dabei dürfen zwischen dem Ausstellen des Testergebnisses und der Einreise nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein. Für Geschäftsreisende, private Besuche und Zweitwohnungsbesitzer gilt die Regelung nicht.

THÜRINGEN: Es gibt keine Einreisebeschränkungen oder ein Beherbergungsverbot für Menschen aus deutschen Risikogebieten.

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Diese Nachricht wurde am 17.10.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.