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CoronaVerband der Kinderärzte kritisiert Ständige Impfkommission

Ein Arzt Tim impft einen Jugendlichen. Hausärzte haben begonnen, Kinder und Jugendliche gegen das Coronavirus zu impfen. (Oliver Berg/dpa)
Coronavirus - Impfungen von Jugendlichen (Oliver Berg/dpa)

In der Debatte um Impfungen für Kinder gegen das Coronavirus hat der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Fischbach, die Ständige Impfkommission scharf angegriffen.

Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe bezeichnete Fischbach das Vorgehen der Stiko als intransparent. Es werde lediglich gesagt, dass man die Datenlage nicht für ausreichend halte, aber nicht, warum man das so einschätze, kritisierte Fischbach. In anderen Ländern würden Millionen Kinder über zwölf Jahren geimpft. Es müsse inzwischen Daten geben.

Obwohl die Vakzine von Biontech und Moderna durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA für 12- bis 17-Jährige zugelassen sind, empfiehlt die Stiko die Impfung für Jugendliche nur in Ausnahmefällen.

Diese Nachricht wurde am 24.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.