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Corona-VirusFlugreisende aus China werden genau befragt - erster Todesfall in Europa

Passeriere mit Masken warten am 23.01.2020 am Flughafen Frankfurt auf den Check-In für ihren Flug nach China. (imago images / rheinmainfoto)
Gefahr durch Ansteckung durch den Coronavirus (imago images / rheinmainfoto)

Flugreisende aus China werden in Deutschland genauer als bisher nach möglichen Kontakten mit dem neuartigen Coronavirus befragt.

Das Bundesgesundheitsministerium setzt damit Empfehlungen des EU-Gesundheitsministerrates um. Bundesminister Spahn erklärte, es sei wichtig zu wissen, wer Kontakt mit infizierten Patienten gehabt habe oder aus Infektionsgebieten komme. Das ermögliche eine konkrete Testung am Flughafen. Aktuell gibt es Direktflüge aus China nur nach München und Frankfurt am Main.

In China stieg die Zahl der Corona-Erkrankungen weiter, wenn auch langsamer als bisher. Nach Angaben der Gesundheitskommission wurden 2.641 neue Fälle registriert. Damit gibt es 66.492 bestätigte Infektionen. Mehr als 1.500 Menschen starben an der neuen Lungenkrankheit. Außerhalb Chinas gibt es bislang etwa 600 Erkrankungen, inzwischen auch in Afrika. Frankreich meldete den ersten Todesfall in Europa. Es handelt sich um einen 80-jährigen Touristen aus China.