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CoronakriseBayern senkt Grenzwert auf 35 Neuinfektionen

Reagenzgläser (Peter Kneffel/dpa)
Bayern will frühzeitig auf lokale Corona-Ausbrüche reagieren (Peter Kneffel/dpa)

Bayern will bei einem lokalen Anstieg der Corona-Neuinfektionen schon frühzeitig reagieren.

Das Landeskabinett setzte den Grenzwert auf 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in einer Stadt oder einem Landkreis herab, wie Staatskanzleichef Herrmann in München mitteilte. Das Frühwarnsystem sei ein probates Mittel, um lokale Ausbruchsgeschehen schnell zu erkennen. - Bund und Länder hatten sich auf den Grenzwert von 50 Neuinfektionen geeinigt. Auch das Land Berlin hält dies für zu viel und legte den Wert auf 30 fest.

Sachsen-Anhalt hebt das Einreiseverbot für Touristen am 28. Mai auf. Das entschied die Landesregierung in Magdeburg. Auch größere Feiern sind dann wieder erlaubt. An privaten Feiern dürfen bis zu 20 Personen teilnehmen. Bei Hochzeiten, Beerdigungen und Tagungen liegt die Grenze bei 100.

Diese Nachricht wurde am 19.05.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.