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CoronakriseIWF befürchtet schwächeren Aufschwung für das Frühjahr

Das Logo des Internationalen Währungsfonds (picture alliance / dpa / Jim Lo Scalzo)
Das Logo des Internationalen Währungsfonds (picture alliance / dpa / Jim Lo Scalzo)

Der Internationale Währungsfonds befürchtet wegen der zweiten Coronavirus-Welle für das kommende Frühjahr einen schwächeren Aufschwung.

Damit müssten auch die Länder der Euro-Zone rechnen, wenn die derzeit hohen Infektionszahlen nicht deutlich zurückgingen, heißt es in einer IWF-Analyse. Notwendig sei daher die schnelle Freigabe der Gelder des 750 Milliarden Euro schweren Corona-Wiederaufbauprogramms. In dieser Frage ist wegen der Blockade des EU-Haushalts und des Corona-Hilfsfonds durch Ungarn und Polen derzeit allerdings keine Lösung in Sicht. Bundesfinanzminister Scholz kündigte an, das Thema noch heute beim Treffen der Finanzminister der Eurozone anzusprechen.

Diese Nachricht wurde am 30.11.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.