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CoronakriseWeltweit 400 Millionen Jobs weggefallen

Drei Frauen von oben fotografiert sitzen hintereinander an Nähmaschinen. (Deutschlandradio / Benjamin Breitegger)
Näherinnen in Äthiopien (Deutschlandradio / Benjamin Breitegger)

Die Coronakrise hat nach Einschätzung der Vereinten Nationen weit mehr Jobs vernichtet als zunächst erwartet.

Von April bis Juni dieses Jahres seien aufgrund von Ausgangssperren, Kontaktbeschränkungen sowie Produktions- und Nachfrageausfällen weltweit 400 Millionen Stellen weggefallen, berichtet die Internationale Arbeitsorganisation in Genf. Sie war Ende Mai noch von einem Verlust von 305 Millionen Jobs für diesen Zeitraum ausgegangen. Die globale Wirtschaftskrise im Zuge der Corona-Pandemie verschärfe sich zunehmend und führe zu einem immer größeren Wegfall von Arbeitsplätzen. Betroffen von der steigenden Arbeitslosigkeit seien vor allem arme Regionen.