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CoronakriseZeitungsbericht: Bahn erwartet Rekordverlust von 5,6 Milliarden Euro

Ein Nahverkehrszug der Deutschen Bahn mit Diesellok fährt über einen Bahnübergang in Bayern. (imago/JOKER)
Ein Nahverkehrszug der Deutschen Bahn (imago/JOKER)

Die zweite Corona-Welle verschärft einem Zeitungsbericht zufolge die wirtschaftlichen Probleme der Deutschen Bahn.

Die Fernzüge seien derzeit im Schnitt nur noch zu 20 Prozent ausgelastet, die Regionalzüge zu 55 bis 60 Prozent, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Auch deshalb steuere der bundeseigene Konzern dieses Jahr auf einen Rekordverlust von 5,6 Milliarden Euro zu. Diese Zahl gehe aus den Unterlagen für die Aufsichtsratssitzung am 9. Dezember hervor. Im ersten Halbjahr hatte die Bahn ein Minus von 3,7 Milliarden Euro verzeichnet. Um die Verluste auszugleichen, hat die Bundesregierung der Bahn im Konjunkturpaket vom Juni eine Aufstockung des Eigenkapitals um fünf Milliarden Euro zugesagt.

Diese Nachricht wurde am 25.11.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.