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CoronapandemieCurevac kündigt Produktionspartnerschaften wegen geringerer Nachfrage nach Impfstoffkandidat

Injektionsflaschen mit dem Corona-Impfstoff des Tübinger Herstellers Curevac (Symbolbild) (picture alliance / Bildagentur-online/Ohde)
Der Corona-Impfstoff von Curevac ist bisher nicht zugelassen. (picture alliance / Bildagentur-online/Ohde)

Das Biotechunternehmen Curevac verkleinert wegen der geringeren Nachfrage nach seinem Corona-Impfstoff das Produktionsnetz.

Die Verträge mit Wacker Chemie sowie Celonic würden gekündigt, teilte das Unternehmen in Tübingen mit. Curevacs COVID-19-Impfstoffkandidat der ersten Generation, CVnCoV, wird derzeit von der Europäischen Arzneimittelbehörde geprüft. Ob die EMA den Impfstoff zulassen wird, ist weiter offen. Ende Juni hatte Curevac bekannt gegeben, dass die Wirksamkeit von CVnCoV niedriger sei als die anderer Impfstoffe.

Finanzielle Details zu den Folgen der gekündigten Produktionspartnerschaften nannte Curevac nicht. Die Verträge mit Rentschler Biopharma und Novartis blieben bestehen. Im vierten Quartal soll zudem eine Studie zu CV2CoV beginnen, einem gemeinsam mit GlaxosmithKline entwickelten Covid-19-Impfstoffkandidaten der zweiten Generation.

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Diese Nachricht wurde am 15.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.