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CoronapandemieMaas will Geimpften mehr Freiheitsrechte einräumen

Krankenpflegerin Ilona Küther bereitet den Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen Covid-19 im Rahmen der Mitarbeiter-Impfung im Krankenhaus Bethel Berlin vor. Insgesamt werden hier mit der ersten Lieferung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer 66 Mitarbeiter ge (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)
Corona-Impfung (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Als erster Bundesminister hat sich Außenamtschef Maas in der Corona-Pandemie dafür ausgesprochen, Geimpfte und Nicht-Geimpfte unterschiedlich zu behandeln.

Personen, die gegen das Virus geimpft seien, könnten beispielsweise wieder ins Kino, ins Museum oder in ein Restaurant gehen, sagte der SPD-Politiker der "Bild am Sonntag". Wenn klar sei, dass ein Geimpfter niemandem ein Beatmungsgerät wegnehme, dann falle zumindest ein zentraler Grund für die Einschränkung der Grundrechte weg. Der frühere Bundesjustizminister räumte eine mögliche vorübergehende Ungleichbehandlung von Menschen ein. Solange es dafür aber einen sachlichen Grund gebe, sei das verfassungsrechtlich vertretbar.

Diese Nachricht wurde am 17.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.