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Coronavirus-ImpfstoffAstrazeneca kürzt Lieferung in die EU

Zwei Phiolen mit dem Coronaserum-Impfstoff von AstraZeneca. Dazwischen liegt eine Spritze. (imago/Martin Wagner)
Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca (imago/Martin Wagner)

In Europa drohen in den kommenden Monaten weitere Engpässe bei der Impfstoffversorgung.

Auch der Pharmakonzern Astrazeneca kann nach der erwarteten Zulassung in der EU zunächst nur geringere Mengen liefern als geplant. Das bestätigte eine Unternehmenssprecherin. Grund seien Produktionsschwierigkeiten an einem europäischen Standort. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, die ursprünglich bis Ende März für die EU-Staaten zugesagten 80 Millionen Dosen würden um 60 Prozent reduziert.

Bundesgesundheitsminister Spahn äußerte sich gestern Abend in der ARD zuversichtlich, dass im Februar viele Menschen trotzdem damit geimpft werden können. Der CDU-Politiker sagte, er erwarte die Zulassung des Impfstoffs in einer Woche, und es werde im kommenden Monat auch Lieferungen von AstraZeneca geben.

Diese Nachricht wurde am 23.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.