Die Nachrichten
Die Nachrichten

CoronavirusKinderschutzbund gegen Aufhebung aller Maßnahmen

Foto einer Schulklasse in Düsseldorf - der Kinderschutzbund sieht die Belange der Kinder vernachlässigt. (imago/Political Moments)
Foto einer Schulklasse in Düsseldorf - der Kinderschutzbund sieht die Belange der Kinder vernachlässigt. (imago/Political Moments)

Der Deutsche Kinderschutzbund hat sich gegen Vorschläge gewandt, sämtliche Corona-Maßnahmen an einem bestimmten Stichtag zu beenden.

Da sich Kinder unter zwölf nicht impfen lassen könnten, würde dies die Belange der Kinder ignorieren, sagte der Bundesgeschäftsführer des Kinderschutzbundes, Grein, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung seien auch bei Kindern noch nicht ausreichend untersucht. Deshalb sei es zynisch, Kinder jetzt diesem Risiko unkontrolliert aussetzen zu wollen, so Grein. Zuletzt hatte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Gassen, eine Aufhebung sämtlicher Maßnahmen zum 30. Oktober gefordert. Andere Vertreter der Ärzteschaft sowie viele Politikerinnen und Politiker reagierten mit Ablehnung.

Diese Nachricht wurde am 24.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.