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CoronavirusNiesen ist nicht gleich niesen

Zwei Schaufensterpuppen stehen im Schaufenstermit Masken da. Im Hintergrund steht der Schriftzug "Herbst Trends".  (picture alliance/dpa/Wolfram Steinberg)
Im Herbst 2020 trägt man/frau Maske... (picture alliance/dpa/Wolfram Steinberg)

Manche Nieser sind in Sachen "Viren verteilen" offenbar gefährlicher als andere.

Flüssigkeits-Fachleute der Universität Central Florida in den USA haben untersucht, wie viele Tröpfchen bei einem Nieser verteilt werden und womit das zusammenhängt. Sie schreiben in einem Fachmagazin, dass zwei Faktoren wichtig sind, nämlich, ob unsere Nase verstopft ist und ob wir noch alle Zähne haben. Wenn die Nase verstopft ist, kommen die Viren beim Niesen vor allem aus dem Mund raus und mit höherer Geschwindigkeit. Wenn wir noch alle Zähne im Mund haben, wird die Geschwindigkeit dann nochmal erhöht, weil die Viren beim rausfliegen weniger Platz haben und als Strahl kanalisiert werden. Außerdem wirbeln die Viren dann stärker. Wer also eine verstopfte Nase und alle Zähne hat, verbreitet der Studie zufolge die Viren also weiter.

Die Wissenschaftler empfehlen, sich bei verstopfter Nase immer mal zu schnäuzen. Dann fliegen die Viren beim Niesen möglicherweise nicht ganz so weit.

Diese Nachricht wurde am 22.11.2020 im Programm Deutschlandfunk Nova gesendet.