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Coronavirus-PandemieItalienische Kulturszene protestiert gegen Schließungen

Ein Blick in das Kunstmuseum Uffizien (Galleria degli Uffizi), aufgenommen am 21.07.2015 in Florenz (Toskana) Italien. (picture-alliance / dpa / Fredrik von Erichsen)
Das wohl berühmteste Kunstmuseum der Welt: die Uffizien im italienischen Florenz. Aufgrund der Pandemie ist die Einrichtung geschlossen. (picture-alliance / dpa / Fredrik von Erichsen)

In Italien mehren sich die Proteste gegen die monatelangen Schließungen von Kultureinrichtungen wie Theatern und Kinos.

In mehreren Städten wie Mailand, Rom und Palermo gingen Beschäftigte auf die Straßen und forderten eine Öffnung ihrer Kultureinrichtungen. Gewerkschaften und Verbände hatten nach italienischen Medienangaben beklagt, dass ein Teil der Häuser schon seit rund einem Jahr coronabedingt dicht sei. Außerdem würden die von der Regierung in Rom zugesagten Hilfen bei vielen Kulturmachern nicht ankommen.

Kinos, Theater und Musiksäle sind mindestens seit Oktober 2020 zum Corona-Schutz geschlossen - einige noch länger. Museen, die nicht in kritischen Virus-Risikozonen liegen, durften jedoch im Februar wieder Publikum einlassen - allerdings nur von Montag bis Freitag und unter Schutzregeln wie etwa Fiebermessen am Eingang.

Diese Nachricht wurde am 23.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.