Donnerstag, 29.10.2020
 
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StartseiteWissenschaft im BrennpunktStresstest für die Weltgesundheit02.02.2020

CoronavirusStresstest für die Weltgesundheit

Noch nie seien Maßnahmen so schnell und konsequent umgesetzt worden, wie seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China, sagte der Epidemiologe Gérard Krause im Dlf. Zur Beantwortung der Frage nach der Schwere der Krankheit fehle den Wissenschaftlern noch der Zugang zu "guter Information".

Moderation: Uli Blumenthal

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Ein Arzt begutachtet CT-Bilder eines Patienten mit einer durch den Coronavirus ausgelösten Lungenentzündung. (Chogo/XinHua/dpa )
CT-Bilder eines Patienten mit einer durch den Coronavirus ausgelösten Lungenentzündung (Chogo/XinHua/dpa )

In den vergangenen Wochen habe es einen beispiellosen Virus-Ausbruch gegeben, auf den beispiellos reagiert worden sei, sagte WHO-Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die Weltgesundheitsorganisation rief am Donnerstag nach einer Expertensitzung einen internationalen Gesundheitsnotstand aus - ein Schritt, auf den sie zuvor zweimal verzichtet hatte.

Der Epidemiologe Professor Gérard Krause erklärt zwei Mitarbeitern das SORMAS-Dashboard, ein Tool zur Überwachung von Infektionsausbrüchen (Verena Meier)Der Epidemiologe Professor Gérard Krause erklärt das SORMAS-Dashboard, ein Tool zur Überwachung von Infektionsausbrüchen (Verena Meier)

Weltweit sind aktuell über 14.500 Corona-Fälle diagnostiziert. In China traten bisher 305 bestätigte Todesfälle bei diagnostizierten Patienten auf, auf den Philippinen gibt es das erstes Todesopfer außerhalb von China.

Konzeptionelle Darstellung einer Virusinfektion der Lunge mit einem Mers Coronavirus  (imago / Science Photo Library) (imago / Science Photo Library)Lungenkrankheit - Wie gefährlich ist das neuartige Coronavirus?
Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in China ist weiter angestiegen. In Deutschland wurden inzwischen mehrere Fälle bestätigt. Die Weltgesundheitsorganisation rief den "internationalen Gesundheitsnotstand" aus.

Mit fast 15.000 Patienten allein auf dem chinesischen Festland und etwa 130 Infektionen in rund 20 weiteren Staaten liegt die Zahl der Infizierten höher als bei der SARS-Epidemie 2002 und 2003, bei der 774 Menschen starben. Wie gefährlich ist das neue Corona- Virus tatsächlich?

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