Coronavirus

Interaktive Karte mit COVID-19-Statistiken vom Zentrum für Systemwissenschaft und Systemtechnik der Johns Hopkins University in Baltimore (picture alliance / dpa / Ostalb Network)

Coronavirus Aktuelle Zahlen und Entwicklungen

Im Coronavirus-Zeitalter sind wir alle zahlensüchtig: Wie viele Menschen sind in Deutschland infiziert, wie steht es um die Intensivkapazitäten, wie entwickeln sich die Fallzahlen international? Wie die Zahlen zu bewerten sind – ein Überblick.

Aktuelles

Zwei Frauen sind zu sehen, eine mit, eine ohne Mund-Nasen-Schutz (picture alliance/Geisler-Fotopress/Christoph Hardt)

Immunität gegen SARS-CoV-2 Wie lange bleiben Infizierte geschützt?

Aktuell haben in Deutschland etwa 180.000 Menschen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus überstanden. Ob diese Genesenen Monate, Jahre oder nur Wochen vor einer erneuten Ansteckung geschützt sind, ist noch unklar. Trotzdem lassen sich schon Konsequenzen aus den bisherigen Erkenntnissen ziehen.

Eine Katze liegt auf dem Küchentisch während ein Mann im Hintergrund an demselben Tisch an seinem Computer arbeitet. (Westend61 / imago-images)

SARS-CoV-2-Infektionen COVID-19 bei Haus- und Nutztieren

In den Niederlanden hat sich offenbar ein zweiter Mensch bei einem Nerz mit COVID-19 infiziert. Sollte der Kontakt zu Nutztieren eingeschränkt werden? Sielen auch Haustiere wie Hunde und Katzen bei der Verbreitung des Coronavirus eine Rolle? Ein Überblick.

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Coronavirus - Newsblog (Getty Images/Radoslav  Zilinsky)

Wissen

Einige Menschen sitzen mit Mundschutz in der Straßenbahn in Hannover. (dpa / Ole Spata)

COVID-19 Kommt eine zweite Welle?

In Deutschland steigt wieder die Zahl der Corona-Neuinfektionen. Sollte es nach den Schulferien zu einer zweiten Welle kommen, müssen die Konsequenzen dennoch nicht dramatisch sein, so die Einschätzung von Dlf-Wissenschaftsjournalist Volkart Wildermuth. Regierung und Bevölkerung seien vorbereitet.

Fleischverarbeitung in einem Schlachtbetrieb (imago/Westend61)

Infektiologe Exner zu COVID-19 Umluftkühlanlagen sind ein Risikofaktor für Infektionen

Martin Exner, Direktor des Instituts für Hygiene und öffentliche Gesundheit an der Uniklinik Bonn, hat die Bedingungen im Fleischbetrieb Tönnies in Gütersloh untersucht. Im Dlf erläutert er, warum seine Erkenntnisse auch für andere Bereiche wichtig sind, etwa Tanzräume und Diskotheken.

Corona, App, Smartphone (picture alliance/Stefan Jaitner/dpa)

Corona-Tracing-App So funktioniert die deutsche Corona-Warn-App

Die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung ist auf dem Markt. Sie soll Nutzer frühzeitig über einen Kontakt zu einem Infizierten informieren und helfen, Infektionsketten zurückzuverfolgen. Experten bewerten die App überwiegend positiv - aber es gibt auch Kritikpunkte. Ein Überblick.

Eine Spritze steckt in einem Fläschchen mit der Aufschrift "Coronavirus-Impfstoff" und  (picture alliance/ZUMA Press/Igor Golovniov)

Kampf gegen das Virus Warum es so lange dauert, einen Corona-Impfstoff zu entwickeln

Noch gibt es gegen das Coronavirus keinen Impfstoff. Die Entwicklung läuft weltweit auf Hochtouren, erste Versuche und klinische Studien sind bereits gestartet. Doch trotz der intensiven Forschung dürfte es noch einige Zeit dauern, bis ein Impfstoff auf den Markt kommt. Wir erklären, woran das liegt.

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Forschung zum Coronavirus

Gesellschaft

Der SPD-Gesundheitsexperte und Epidemiologe Karl Lauterbach (Imago/ Reiner Zensen)

Lauterbach (SPD) zum Coronavirus "Ein Impfstoff wird am Anfang sehr knapp sein"

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat den Aufkauf des Corona-Medikaments Remdesivir als "unfreundlichen Akt" der US-Regierung bezeichnet. Wenn man so auch an einen Impfstoff heranginge, wäre das besorgniserregend, sagte er im Dlf. Wer diesen am dringendsten benötige, müsse ihn zuerst bekommen.

Junge Erwachsene mit Atemschutzmaske arbeitet stehend an einem Tisch in einer Werbefirma (Wolfgang Kumm/ dpa)

Coronakrise 3.000-Euro-Ausbildungsprämie erntet Lob und Kritik

Damit sich der Fachkräftemangel durch die Coronakrise nicht zusätzlich verschärft, hat die Bundesregierung eine Ausbildungsprämie beschlossen. Sie soll Betriebe mit bis zu 3.000 Euro pro Azubi bezuschussen, wenn sie die Zahl ihrer Ausbildungsplätze stabil halten oder sogar steigern können.

Hinweisschild an einem Laden in der Leipziger Innenstadt, dass man einen Mindestabstand von 2 Metern einhalten soll. (picture alliance/dpa/Kirsten Nijhof)

Infektionsschutzregelungen Grundrechte während und nach Corona

Die Grundrechtseingriffe im Namen des Infektionsschutzes wurden in Deutschland überwiegend begrüßt. Dem Historiker René Schlott bereitet das Sorgen, er hätte mehr Abwehrreaktionen erwartet. Experten betonen aber auch: Grundrechte sind prinzipiell einschränkbar – nur die Menschenwürde nicht.

21.06.2020, Nordrhein-Westfalen, Verl: Bewohner der abgesperrten Siedlung in Sürenheide gehen zurück zu ihren Wohnhäusern, gefolgt von Bundeswehr-Soldaten in Schutzanzügen und mit Mund-Nasenschutzmasken, um weitere Personen auf das Coronavirus zu testen. Die Stadt Verl hat nach positiven Corona-Tests bei zahlreichen Tönnies-Mitarbeitern im Stadtteil Sürenheide eine Quarantäne eingerichtet. Mehrere Mehrfamilienhäuser, in denen Werkvertragsarbeiter der Firma Tönnies leben, wurden unter Quarantäne gestellt. In den betroffenen drei Straßenzügen wohnen insgesamt knapp 670 Menschen. Foto: David Inderlied/dpa | Verwendung weltweit (picture alliance / dpa / David Inderlied)

COVID-19-Ausbruch bei Tönnies "Es trifft die Schwächeren in unserer Gesellschaft"

Mehr als 1.500 nachweislich Infizierte gibt es inzwischen unter der Tönnies-Belegschaft. Das sei kein kleiner Hotspot mehr, den man leicht unter Kontrolle bringen können, sondern ein bedrohliches Szenario, sagte Stephan Ludwig, Virologe an der Uni Münster, im Dlf.

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Wirtschaft

Auszubildende in einem Dresdner Supermarkt (picture alliance / dpa / Robert Michael)

Berufsbildungsforscher zu Ausbildungsprämien Staat "muss gegebenenfalls im Herbst nachlegen"

Eine staatliche Prämie für ausbildende Betriebe soll den Fortbestand möglichst vieler Ausbildungsplätze im Coronajahr sichern. Eine guter Schritt, aber vielleicht nicht genug, sagte der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung Friedrich Hubert Esser im Dlf.

Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Ökonom zu Umfrage unter Wirtschaftsverbänden "Zurückkehren zu einer Finanz- und Innovationskraft"

Der gleichmäßige Schock, den die Coronakrise in der Wirtschaft auslöste, werde nun immer differenzierter, sagte der Ökonom Michael Hüther im Dlf. So sei der Produktionsrückgang zum Beispiel in der Chemiebranche eher überschaubar. Gleichwohl seien breit wirkende Konjunkturprogramme nötig.

Ein Flugzeug der Lufthansa landet am 20.10.2014 am Flughafen in Frankfurt am Main.  (picture-alliance / dpa / Fredrik von Erichsen)

Lufthansa Sorge vor einem Scheitern des Rettungspakets

Der größte Einzelaktionär der Lufthansa hat parallel zu seiner Forderung nach Nachverhandlungen beim Lufthansa-Rettungspaket seinen Anteil weiter aufgestockt. Die Sorge ist groß, dass der Milliardär Heinz-Hermann Thiele das Paket bei der anstehenden Hauptversammlung platzen lassen könnte.

Der Präsident des Bundes der Steuerzahler Deutschland (BdSt), Reiner Holznagel, spricht am 05.10.2017 in Berlin während der Pressekonferenz zur Vorstellung des Schwarzbuchs "Die öffentliche Verschwendung 2017/2018".  (dpa-Zentralbild)

Bund der Steuerzahler zu Nachtragshaushalt Holznagel: Gigantisches Polster auf Kosten der Steuerzahler

Die gigantische Neuverschuldung, die das Bundeskabinett beschlossen habe, hält der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, für nicht gerechtfertigt. Finanzminister Olaf Scholz wolle ein Polster für den Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr anlegen, kritisierte Holznagel im Dlf.

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Aktuelles aus der Wirtschaft

Gesundheitssystem

Eine Frau bekommt Blut für einen Corona-Antikörpertest abgenommen (Imago/ rheinmainfoto)

Privat und gesetzlich Versicherte Gerechtigkeitsprobleme bei Verteilung der Corona-Kosten

Gesetzliche Krankenkassen müssen in der Corona-Pandemie mehr Kosten schultern als die privaten Krankenversicherungen. Ein weiteres Gerechtigkeitsproblem: Krankenkassen sollen für Leistungen zahlen, die sie eigentlich nicht zahlen müssten, sagte der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem im Dlf.

Eine Frau betritt die Konfliktberatungsstelle "Donum vitae" in Düsseldorf. (dpa picture alliance/ Martin Gerten)

Schwangerschaftskonfliktberatung Sensible Beratung im Videochat

Vor einem Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland eine Beratung gesetzlich vorgeschrieben. In Corona-Zeiten geht das in manchen Bundesländern auch per Videochat. Manches funktioniert dabei am Bildschirm sogar besser als im persönlichen Gespräch.

Klima

Eine Hand führt den Tankstutzen in ein blaues Auto, im Hintergrund steht eine H2-Tanksäule (picture alliance / imageBROKER / Rupert Oberhäuser)

Energiewende Bundesregierung beschließt Wasserstoffstrategie

Wasserstoff gilt als Hoffnungsträger für die Energiewende, war bisher aber sehr teuer. Die Bundesregierung investiert nun mithilfe des Corona-Konjunkturpakets neun Milliarden Euro, damit seine Erzeugung und Verbreitung umweltfreundlich und kostengünstiger gestaltet werden kann.

Leere Speise-Verpackungen stapeln sich im Nordstadtpark in Kassel auf einem Mülleimer.  (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)

Deutschen Umwelthilfe "Viel mehr Verpackungsmüll fällt an"

Der Corona bedingte Verpackungsmüll werde zu einem Umweltproblem, sagte Thomas Fischer von der Deutschen Umwelthilfe im Dlf. Er plädiert für ein Mehrwegsystem mit Pfand, um Müll zu vermeiden.

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Blick ins Ausland

Auf einer Demonstration in Sao Paulo in Brasilien gegen den Präsidenten Jair Bolsonaro halten Demonstranten Plakate hoch (dpa/Dario Oliveira/ZUMA Wire)

Proteste in Brasilien"Die Demokratie wird auf jeden Fall verteidigt"

Brasiliens Regierung will keine Zahlen über Corona-Infizierte mehr veröffentlichen. Präsident Jair Bolsonaro steht nicht nur wegen seines Krisenmanagements in der Kritik: Die Proteste im Land richteten sich gegen den autoritären Politikstil, sagte Anja Czymmeck von der Konrad-Adenauer-Stiftung im Dlf.

Helferinnen in Schutzkleidung posieren für ein Gruppenfoto mit Abstand. (Deutschlandradio / Anne Herrberg)

Argentiniens DoppelkriseZwischen Corona und Staatspleite

Durch einen frühen Lockdown konnte Argentinien Corona besser eindämmen als die anderen Staaten Südamerikas. Doch die schwere Wirtschaftskrise des Landes wurde dadurch verschärft. Das Land ist pleite. Wie leben die Argentinier mit Virus und Ruin?

Eduardo Cabrita, Innenminister Portugals gibt ein Interview in Lissabon am 16.01.2020 (imago / Orlando Almeida)

Portugals Migrationspolitik in Coronakrise

Die Maßnahme hat internationales Lob hervorgerufen: Auf dem Höhepunkt des Corona-Ausbruchs hatte Portugal ein vorläufiges Bleiberecht für Immigranten angekündigt, damit sie Zugang zu Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen erhalten. Doch nicht für alle Immigranten gilt diese Regelung.

COVID-19-Test in Kenia an einem Baby im März 2020 (dpa / SOPA Images via ZUMA Wire)

Corona: Erkenntnisse einer KriseAfrikas Gesundheitsnöte

Die Corona-Pandemie hat Afrika erst spät erreicht. Trotzdem ist die Angst vor einer weiträumigen Ausbreitung groß. Das liegt auch daran, dass die meisten der 54 Staaten Gesundheitssysteme haben, die schon unter normalen Umständen am Rande des Zusammenbruchs stehen.

Ein Schild am West Wittering Beach in West Sussex. Durch den Coronavirus-Lockdown ist in Großbritannien das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen gekommen. (dpa / MATRIXPICTURES)

CoronakriseJunge in Großbritannien leiden unter Einsamkeit

Junge Menschen fühlen sich in Großbritannien laut einer Studie während der Coronakrise besonders isoliert. Das erst vor zwei Jahren geschaffene Einsamkeitsministerium müsse hier noch aktiver werden, fordert die Autorin der Studie. Zusätzliche Gelder an lokale Organisationen reichten allein nicht aus.

Israelische und palästinensische Mitarbeiter arbeiten am 18. Februar 2019 in der Fabrik von SodaStream, einem israelischen Hersteller von Kohlensäureprodukten, in der Beduinenstadt Rahat in der Wüste Negev.  (AFP / Gil Cohen-Magen)

CoronakriseIsraels Arbeitslosigkeit steigt

Die Folgen der Corona-Pandemie sind auch in Israel spürbar. Vor der Krise herrschte praktisch Vollbeschäftigung. Doch nun steigt die Zahl der Arbeitslosen - im Mai sogar auf 25 Prozent. Ökonomen fürchten, dass die ohnehin schon große soziale Ungleichheit im Land noch weiter wachsen wird.

Eine Frachtflugzeug der Ethiopian Airlines wird am Flughafen in Nairobi entladen (AFP / Tony Karumba)

Corona-Pandemie in AfrikaEthiopian Airlines in der Krise

Die äthiopische Fluggesellschaft Ethiopian Airlines gilt als die profitabelste Afrikas. Die Frachtflieger sind ausgelastet, doch das Passagiergeschäft liegt wegen der Coronakrise brach. Die Folgen sind dramatisch: Ganze Regionen sind in Afrika vom Flug- und Warenverkehr abgeschnitten.

Street vendors sell food on the side of the road in the Lazaret district of Niamey on Friday, April 24, 2020 as Muslims prepare to break their fast on the first day of the holy month of Ramadan. The Iftar took place calmly in Niamey after riots in protest against the curfew and the ban on collective prayers, decreed to fight against the spread of the coronavirus. (AFP / Nicolas Remene)

Covid-19 im SahelTerror und Pandemie

Die Staaten im westafrikanischen Sahel gehören zu den ärmsten der Welt, sie kämpfen mit Dürren, Überschwemmungen und einer schwierigen Sicherheitslage. Durch die Corona-Pandemie verschärft sich die Lage nun weiter. Vor allem Extremisten könnten von der Krise profitieren.

Ein Kind steht vor dem Haus der Familie in Luanda, Angola. (picture alliance / Sergey Mamontov)

Corona-PandemieWie ein fallender Ölpreis Reformen in Angola verhindert

Angola ist reich an Erdölvorkommen, aber abhängig von Rohöl-Exporten. Der Zugang zu Trinkwasssr und Bildung ist unzureichend, die Ernte verfault, weil die Infrastruktur desolat ist. Das bei China hochverschuldete Land muss seine wenigen Mittel nun zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einsetzen.

A view taken on May 12, 2020 in Venice shows a deserted Grand Canal near the Rialto bridge, during the country's lockdown aimed at curbing the spread of the COVID-19 infection, caused by the novel coronavirus. With the tourism sector reeling, the European Commission was on May 13, 2020 to present a rescue plan for the sector. Vincenzo PINTO / AFP (Vincenzo PINTO / AFP)

Bewältigung der CoronakriseItaliens Not und Europas Geld

"Erst starben die Menschen, jetzt stirbt die Wirtschaft": So hört man es aus Italien. Dort hoffen Regierung und Bürger auf europäische Solidarität und milliardenschwere Hilfszahlungen. Die Rechtspopulisten aber haben in der Krise eine eigene Agenda.

Professor Robert Franklin vor der theologischen Fakultät der Emory University in Atlanta, Georgia (Emory University / Kay Hinton)

USA: Glaube und CoronaNäher bei Gott in der Not

Mehr als die Hälfte der afroamerikanischen Protestanten geben an, dass sich ihr Glaube seit Beginn der Coronakrise vertieft habe. Das hat historische und aktuelle Gründe: Schwarze in den USA sind überproportional von der Pandemie betroffen.

Wandgemälde im kasachischen Nur-Sultan, um die Arbeit der medizinischen Personals im Land zu würdigen (imago / Xinhua / Kalizhan Ospanov)

Coronakrise in ZentralasienRückfall in vordemokratische Zeiten

Es gab Hoffnung für die Demokratie in Zentralasien. Doch in Coronazeiten verfallen Länder wie Turkmenistan oder Kirgistan zurück in autoritäre Muster. Menschenrechtler sagen, die Regierungen würden die Ausnahmesituation der Coronakrise ganz bewusst nutzen, um langjährige Regimekritiker loszuwerden.

In Polen soll am Sonntag ein neuer Präsident per Briefwahl gewählt werden.  (dpa / picture alliance / Beata Zawrzel)

Wegen CoronavirusPolen verschiebt die Präsidentschaftswahl

Die PiS-Partei hatte bislang darauf drauf gedrungen, die Präsidentschaftswahl am 10. Mai abzuhalten. Wegen der Coronavirus-Pandemie schlug sie eine reine Briefwahl vor, was allerdings heftigen Widerstand auslöste - auch in den eigenen Reihen. Daher wird die Wahl nun doch verschoben.

Die Südküste der Isle of Wight (pa/Zoonar/Steven Slater)

GroßbritannienIsle of Wight testet Corona-App

Testen, Fahnden, Aufspüren: Auf der Isle of Wight startet in dieser Woche ein Test für die Kontaktverfolgungs-App der britischen Gesundheitsbehörde NHS. Die Teilnahme ist freiwillig, doch Datenschützer sind in Sorge.