Coronavirus

Interaktive Karte mit COVID-19-Statistiken vom Zentrum für Systemwissenschaft und Systemtechnik der Johns Hopkins University in Baltimore (picture alliance / dpa / Ostalb Network)

Coronavirus Aktuelle Zahlen und Entwicklungen

Im Coronavirus-Zeitalter sind wir alle zahlensüchtig: Wie viele Menschen sind in Deutschland infiziert, wie steht es um die Intensivkapazitäten, wie viele Menschen sind geimpft, wie entwickeln sich die Fallzahlen international? Wie die Zahlen zu bewerten sind – ein Überblick.

Aktuelles

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident Schleswig-Holstein, nimmt an einer Pressekonferenz im Landeshaus Kiel zu den geplanten Maßnahmen gegen die Coronakrise für Schleswig-Holstein teil. (dpa/picture alliance/Gregor Fischer)

Stufenplan für Lockerungen Günther (CDU): Perspektive für Zeit nach Ostern aufzeigen

Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat einen Stufenplan für die Lockerung der Corona-Maßnahmen vorgelegt. Die Menschen wollten wissen, wofür es sich lohne, momentan die Regeln einzuhalten, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) im Dlf.

Beamte der Bundespolizei kontrollieren am Flughafen Frankfurt die Passagiere einer aus Prag gelandeten Passagiermaschine. Hintergrund ist die Entscheidung der Bundesregierung, zahlreiche Länder als Hochrisikoländer einzustufen. Wer aus einem der betroffenen Staaten nach Deutschland einreist, muss jetzt einen negativen, aktuellen Corona-Test vorweisen können. (picture alliance/dpa | Boris Roessler)

Debatte über Reisebeschränkungen "Jeglichen Flug einzustellen, halte ich für nicht verhältnismäßig"

Angesichts der Risiken durch Corona-Mutationen erwägt die Bundesregierung eine Einstellung des kompletten Flugverkehrs nach Deutschland. Das sei Symbolpolitik, sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Oliver Luksic im Dlf. Zunächst sollte die beschlossene Zwei-Tests-Strategie richtig angewendet werden.

Ein Impfstoff wird mit einer Spritze einem Fläschchen entnommen (Symbolbild) (imago images / Luis Lima Jr)

EU-Verträge mit Impfstoffherstellern "Mehr Transparenz dringend erforderlich"

Die Grünen-EU-Abgeordnete Jutta Paulus fordert Einsicht in die Verträge der EU mit Corona-Impfstoffherstellern. Der Fall AstraZeneca zeige, dass mehr Transparenz gegenüber dem Europaparlament dringend erforderlich sei, sagte sie im Dlf. Den Abgeordneten müsse zudem ihr Mitbestimmungsrecht gewährt werden.

06.03.2019, Nordrhein-Westfalen, Lennestadt: Peter Liese, Spitzenkandidat der NRW-CDU für die Europawahl (dpa / Ina Fassbender)

Streit um Impfstoff-Lieferung an EU "Ich kann mir nicht vorstellen, dass AstraZeneca das durchhält"

AstraZeneca hat seine Zusage für eine Corona-Impfstoff-Lieferung an die EU deutlich nach unten korrigiert. Den CDU-Europapolitiker Peter Liese macht das fassungslos. Die Begründung des Pharmakonzerns "stinkt zum Himmel", sagte er im Dlf. Die Firma müsse nun schnell reagieren, um Schaden abzuwenden.

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Coronavirus - Newsblog (Getty Images/Radoslav  Zilinsky)

Impfungen

Eine Hand hält eine Spritze in der Hand (Picture Alliance / dpa / Christoph Schmidt)

Corona-Impfstoff von Curevac Klinische Phase-3-Studie an der Uniklinik Köln

Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna sind bereits zugelassen. In den nächsten Monaten könnten weitere Präparate hinzukommen, unter anderem das der Tübinger Firma Curevac. Die entscheidende klinische Phase-3-Studie läuft derzeit unter anderem an der Uniklinik Köln.

Ältere Menschen in nebeneinander liegenden Kabinen werden geimpft. (AFP / Pool / Sean Gallup)

Corona-Impfung in Berlin Eine Mischung aus Logistik und Menschlichkeit

In Berlin werden nun die Hochbetagten geimpft. Gerhard Machut gehört zu ihnen. Im Impfzentrum trifft der 91-Jährige auf motivierte Helfer, die sich für mehr als nur das medizinische Prozedere verantwortlich fühlen.

(Imago Images / Sven Simon)

SARS-CoV-2-Impfstoffe Was bei der zweiten Impfdosis zu beachten ist

Wegen der akuten Impfstoff-Knappheit wird überlegt, die zweite Impfdosis hinauszuzögern. Doch dabei könnten resistente Varianten entstehen. Fast alle Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 nutzen das Spike-Protein. Wäre das Virus gegen eine Impfung resistent, wäre es gegen alle anderen wohl gleich mit resistent, fürchten Forscher.

Mehrere Injektionsnadeln liegen in einem Halbkreis, das Foto ist künstlerisch verfremdet. (imago / Future Image)

Biontech/Pfizer, Moderna und Co. Corona-Impfstoffe in der Übersicht

Im Wettlauf um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs melden immer weitere Unternehmen vielversprechende Ergebnisse. Die EU-Behörde EMA hat bisher die zwei Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen. Welche Impfstoff-Kandidaten sonst noch im Rennen sind und wie sie wirken - ein Überblick.

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Wissen

Medizinisches Personal legt auf einer Intensivstation des RKH Klinikum Ludwigsburg einem Covid-19-Patienten einen Zugang für die künstliche Beatmung. (Wischeffekt durch Langzeitbelichtung) In Baden-Württemberg wird die Belegung der Intensivstationen mit einem Clusterkonzept gesteuert. Zwischen den Kliniken der sechs Versorgungsgebiete können Intensivpatienten verlegt werden, um eine bessere Verteilung zwischen den Krankenhäusern zu erreichen. (picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow)

Corona-Reinfektionen Wenn SARS-CoV-2 zweimal krank macht

Eine erste Corona-Infektion hatte der Mann aus dem Schwarzwald überstanden, die zweite aber überlebte er nicht. Der Fall machte in den letzten Tagen Schlagzeilen. Wie häufig und wie gefährlich sind Corona-Reinfektionen? Die wichtigsten Antworten zum Thema.

Mitarbeiterinnen der Firma Lilly in weißer Laborkleidung stehen an einer Maschine (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | David Morrison)

Regierung kauft Medikamente aus den USA Was Antikörper gegen das Coronavirus ausrichten können

Die Bundesregierung hat 200.000 Antikörper-Medikamente aus den USA gekauft, obwohl sie in der EU noch nicht zugelassen sind. Antikörper-Präparate können bei einer bestehenden Corona-Infektion helfen, das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs zu verringern. Sie sind aber nicht für jeden geeignet.

Winden Themenbild - kostenlose Ausgabe von FFP2-Masken der Bundesregierung ab dem 15.12.2020 in allen Apotheken an Menschen, Personen ¸ber 60 Jahre alt sowie an Menschen von Risikogruppen Themenbild - kostenlose Ausgabe von FFP2-Masken der Bundesregierung ab dem 15.12.2020 in allen Apotheken an Menschen, Personen ¸ber 60 Jahre alt sowie an Menschen von Risikogruppen Model release. Model release Vertrag liegt vor. Eine Rentnerin h‰lt nach der Ausgabe in der Apotheke drei neue FFP2-Masken in der Hand. Die ‰ltere Dame packt eine neue FFP2-Maske aus und zieht diese im Freien an um sich vor einer Infektion zu sch¸tzen. FFP2, FFP2 Masken, FFP2-Masken, Apotheke, kostenlose, kostenlos, ab 15.12., Aussen, Aussenaufnahme, Ausgabe, Maskenausg Copyright: xFleigx/xEibner-Pressefotox EP_dfg (imago images | Eibner)

Schutz vor dem Coronavirus Was man über FFP2-Masken wissen muss

Wissenschaftler fordern in der Corona-Pandemie schon lange das Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Raum. Der Bund unterstützt deshalb nun noch mehr Menschen aus Risikogruppen bei der Anschaffung. Schutz bieten aber auch FFP2-Masken nur, wenn sie richtig getragen werden.

Ein Virus leuchtet im Dunkeln. (imago / Achim Prill)

Varianten von SARS-CoV-2 Was über die neuen Corona-Mutationen bekannt ist

Bei Viren gibt es stetig zufällige Veränderungen im Erbgut, so auch bei SARS-CoV-2. Diese Mutationen verschaffen dem Erreger Vorteile - etwa, indem sie ihn leichter übertragbar machen. Was über die neue Varianten des Coronavirus in Großbritannien sowie in Südafrika bislang bekannt ist.

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Forschung zum Coronavirus

Wirtschaft

Zwei Straßenbahnen passieren den Theaterplatz in Frankfurt am Main vor dem Euro-Zeichen der Europäischen Zentralbank zur blauen Stunde.  (imago images / Oliver Vogler)

EU-Corona-Schulden Volkswirt warnt vor Inflationsfolgen für Sparer

In der Coronapandemie geht die Wirtschaftsaktivität weiter zurück. Derzeit kaufe die Europäische Zentralbank viele Anleihen auf, damit die Schulden nicht weiter steigen, sagte der Volkswirt Thomas Mayer im Dlf. Doch die Rechnung für die Zeche werde kommen - als "versteckte Steuer auf die Geldsparer".

Wenige Menschen arbeiten am späten Nachmittag in einem Bürogebäude am Kurfürstendamm (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Arbeitszeit spenden "Es muss eine gesamtbetriebliche Lösung geschaffen werden"

Pandemie-gebeutelten Eltern, die ihre Kinder betreuen müssen, geleistete Arbeitszeit zu schenken, ist in Frankreich längst Usus. In Deutschland ginge das auch, sagte der Arbeitsrechtler Michael Fuhlrott im Dlf. Voraussetzung seien die Freiwilligkeit der Kollegen und die Unterstützung des Arbeitgebers.

Runde Tische mit Stühlen stehen in einem Raum (imago)

Hohe Corona-Zahlen Mediziner: Noch mehr Leute ins Homeoffice schicken

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist weiterhin hoch. Der Wiederanstieg komme nach den Feiertagen nicht unerwartet, sagte der Mediziner Thorsten Lehr im Dlf. Nun hoffe man, dass die Zahlen in den nächsten Tagen langsam wieder sinken. Viele Möglichkeiten, um die Ausbreitung weiter einzudämmen, gebe es nicht mehr.

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Gesellschaft

Drei Obdachlose sitzen in Berlin mit großem Abstand auf Parkbänken auf einem Platz in Kreuzberg. (Imago)

Corona und soziale Ungleichheit "Notwendig wäre eine kontinuierliche Hilfe für Arme"

Nicht das Coronavirus erzeuge soziale Ungleichheit in Deutschland, sondern die Verhältnisse und Wirtschaftsstrukturen in unserer Gesellschaft, sagte der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge im Dlf. Unternehmen würden in der Pandemie kontinuierlich gefördert, Arme dagegen abgefertigt.

Peter Weiß (CDU) spricht bei der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag. Die Hauptthemen der 204. Sitzung der 19. Legislaturperiode sind unter anderem der Rentenversicherungsbericht 2020, eine Novelle des digitalen Wettbewerbs­rechts, die Verlängerung der Abgabefrist für Steuererklärungen und eine Aktuelle Stunde mit dem Titel "Nach dem Sturm auf das US-Kapitol – Strategien zur Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Deutschland und der Welt". (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)

Hartz IV und Corona-Zusatzkosten "Einfach über den Daumen gepeilt kann man nicht die Regelsätze erhöhen"

Gewerkschaften und Sozialverbände fordern eine Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze wegen aktueller Extrakosten etwa für Masken. Doch die Grundsicherung sei kein Willkürsystem, wo man einfach etwas drauflegen könne, sagte CDU-Sozialpolitiker Peter Weiß im Dlf. Das soziale Netz in Deutschland funktioniere gut.

Porträt des Philosophen Konrad Paul Liessmann (Zsolnay Verlag / Heribert Corn, www.corn.at)

Krankheit und Kränkung "Wir tun uns schwer, die Pandemie als Pandemie zu begreifen"

Für den Wiener Philosophieprofessor Konrad Paul Liessmann zeigt sich im Umgang mit Corona eine gekränkte Gesellschaft: Jeder und jede leidet anders, viele suchen nach Schuldigen und empören sich über eine gefühlte Freiheitsberaubung. Das Leid, das die Krankheit verursache, gehe in diesem Diskurs unter.

Ein Mann liegt in der Innenstadt unter einem Papierkorb, eine Hand zum Betteln geöffnet.  (picture alliance/ dpa / Frank Rumpenhorst)

Kältehilfe in Frankfurt am Main Wie eine Stadt versucht, Obdachlose durch den Coronawinter zu bringen

Wegen der Abstands- und Hygieneregeln sind Schlafplätze für Obdachlose in diesem Winter knapp. Die Stadt Frankfurt am Main sucht deshalb nach zusätzlichen Notunterkünften: in ehemaligen Kirchenräumen, leerstehenden Läden - und Hotels. Doch das klappt nur bedingt.

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Blick ins Ausland

Vorderseite US-Kongress in Washington, DC. (Alex Edelman/Consolidated News Photos)

US-Kongress billigt gigantisches Corona-Hilfspaket

Das vom US-Kongress bewilligte Corona-Hilfspaket in Höhe von 900 Milliarden Dollar ist ein hart errungener Kompromiss. Die überparteiliche Einigung gewährleistet, dass die am 26. Dezember endenden Hilfen fortgesetzt werden können. Dazu gehört auch eine Einmalzahlung in Höhe von 600 Dollar.

In der Tür eines Geschäftes hängt ein Schild mit der Aufschrift: "Nous sommes fermés" (imago / Zheng Huansong)

Wie andere Länder mit der Coronakrise umgehen

Deutschland verlängert den "Lockdown light", in Österreich und Belgien gelten Ausgangssperren, Teile Asiens kommen dagegen fast ohne Corona-Maßnahmen aus. Welche Strategien verfolgen andere Länder gegen die Corona-Pandemie? Bekommen sie das Virus unter Kontrolle und was könnte Deutschland daraus lernen?

Geflüchtete und Migranten müssen sich im neu errichteten Flüchtlingslager auf Lesbos neu registrieren, 12.09.2020 (AFP / Louisa Gouliamaki )

Migration in Zeiten der Coronapandemie

An einzelnen Stellen - wie den Kanaren - gebe es durch die Coronapandemie gerade mehr Migration, sagte der Migrationsforscher Jochen Oltmer im Dlf. Insgesamt führe die Pandemie aber zu mehr Armut und dazu, dass Menschen aufgehalten werden, weil sie gar nicht mehr die Ressourcen hätten, sich zu bewegen.

Illustrationsfoto zum Thema Depressionen: Eine Frau kauert auf einer Treppe. Das Foto zeigt sie von oben. Sie hat die Arme um ihren Körper geschlungen. (picture alliance / Frank May)

Jugendliche in den USAUSA: Jung, amerikanisch, depressiv

Eine neue Harvard-Studie stellt fest, dass fast die Hälfte der 18- bis 24-Jährigen in den USA Symptome einer mittelschweren Depression zeigt, sechsmal so viele wie vor der Pandemie. Die Seele leidet unabhängig von sozialem Status, Geschlecht und ethnischer Herkunft. Die Trauer wird lange anhalten.

Eine trotz Corona-Pandemie belebte Einkaufsstraße in Schwedens Hauptstadt Stockholm. Niemand trägt eine Mund-Nasen-Bedeckung. (Fredrik SANDBERG / TT News Agency / AFP)

Corona-Politik in SchwedenCorona-Sonderweg in Schweden

Wegen steigender Corona-Infektionen gelten in Schweden neue Kontaktbeschränkungen. Das bedeute aber noch keine vollständige Abkehr der Regierung von ihrem Corona-Sonderweg, sagte der Nordeuropaexperte Tobias Etzold im Dlf. Seine Begründung: In Schweden gibt es nach wie vor keinen Lockdown.

Ein Schild in der Zürcher Innenstadt gebiettet, Maske zu tragen. (Sandra Biegger / ARD)

Corona in der Schweiz - Kein landesweiter Lockdown

Die Schweiz verzichtet vorerst weiter auf einen landesweiten Lockdown. Denn nachdem die Corona-Infektionszahlen im Oktober stark angestiegen waren, sinken sie nun wieder. Dennoch gibt es Kritik an der eidgenössischen Corona-Politik.

2635038940_Straßenhändlerin Vangayi Maisiri Fotograf Privilege Musvanhiri.JPG (Privilege Musvanhiri)

Repressionen in SimbabweSimbabwe: Krise, Korruption und Corona

Schon vor COVID-19 steckte Simbabwe in einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise. Jetzt macht die Pandemie alles noch schlimmer. Die Regierung geht brutal gegen jede Form des Protests vor – und rechtfertigt die Repressionen mit der Virusbekämpfung.

Milchigblaues Wasser in der blauen Lagune in Island, die inmitten von Lavafelden liegt. (DLF / Jessica Sturmberg)

Corona auf IslandIsland: Mit den Touristen kommt die Angst

Island galt bislang als eines der Länder, das die Corona-Krise sehr gut gemeistert hat. Auf der Insel im Nordatlantik gab es insgesamt nur 10 Todesfälle. Im letzten Monat wurde fast keine Neuinfektion mehr gemeldet. Doch jetzt kommen die Touristen wieder ins Land und mit ihnen die Angst.

Die Stockholmer Einkaufsstraße Drottninggatan am 1. April 2020. (www.imago-images.de)

Impfangst in SchwedenSchweden: Der lange Schatten der Schweinegrippe

Nach einer aktuellen Umfrage würde ein Drittel aller Schweden zögern, sich oder die Kinder gegen Corona impfen zu lassen. Das hat einen Grund: 2009 hatte eine Massenimpfung gegen die Schweinegrippe schlimme Folgen. Hunderte Kinder und Jugendliche erkrankten damals unheilbar an Narkolepsie.

Der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdimuhamedov posiert mit der dreijährigen Akhal-Teke-Stute Berghkan, Siegerin des jährlich stattfindenden Internationalen Pferde-Schönheitswettbewerbs in Ashgabat. ((Turkmen President Gurbanguly Berdimuhamedov poses with an ancient Akhal-Teke breed three years old studhorse, Begkhan, that won an Inernational Annual Horse Beauty contest in Ashgabat on April 23, 2016. (Photo by IGOR SASIN / AFP)) (AFP / Igor Sasin)

TurkmenistanTurkmenistan: Offiziell gibt es hier kein Corona

Turkmenistans Präsident Berdimuhamedow führt das Land mit harter Hand. Obwohl Nachbarländer wie Usbekistan steigende Covid-19-Zahlen melden, gibt es in Turkmenistan keinen einzigen offiziell registrierten Fall. Beobachter dagegen berichten von schlimmen Zuständen. Seit einem Besuch der WHO im Land gilt Maskenpflicht.

Ein Arbeiter arbeitet mit Mund-Nasenschutz in einer Kirschplantage. (imago-images)

CoronakriseSpanien: Die Sorgen der Landwirte und Erntehelfer

Durch die Corona-Pandemie mangelt es den spanischen Landwirten an Arbeitskräften, denn viele Arbeitsmigranten durften nicht einreisen. Die kleinen Obstbauern fürchten, dass die Krise ihre Lage im Konkurrenzkampf gegen die großen Agrar-Investoren noch verschlechtert.

COVID-19-Test in Kenia an einem Baby im März 2020 (dpa / SOPA Images via ZUMA Wire)

Corona: Erkenntnisse einer KriseAfrikas Gesundheitsnöte

Die Corona-Pandemie hat Afrika erst spät erreicht. Trotzdem ist die Angst vor einer weiträumigen Ausbreitung groß. Das liegt auch daran, dass die meisten der 54 Staaten Gesundheitssysteme haben, die schon unter normalen Umständen am Rande des Zusammenbruchs stehen.

Street vendors sell food on the side of the road in the Lazaret district of Niamey on Friday, April 24, 2020 as Muslims prepare to break their fast on the first day of the holy month of Ramadan. The Iftar took place calmly in Niamey after riots in protest against the curfew and the ban on collective prayers, decreed to fight against the spread of the coronavirus. (AFP / Nicolas Remene)

Covid-19 im SahelSahel: Terror und Pandemie

Die Staaten im westafrikanischen Sahel gehören zu den ärmsten der Welt, sie kämpfen mit Dürren, Überschwemmungen und einer schwierigen Sicherheitslage. Durch die Corona-Pandemie verschärft sich die Lage nun weiter. Vor allem Extremisten könnten von der Krise profitieren.

Griechische Polizei kontrolliert mit Mundschutz den Busbahnhof in Kifissos (picture alliance / dpa / ANE)

GriechenlandGriechenland: Coronavirus gefährdet den Aufschwung

In der Schuldenkrise bat Griechenland Europa im April 2010 um Hilfe. Es folgten Kredite und harte Sparmaßnahmen für das Land, dann zeichnete sich ein Aufschwung ab. Doch nun trifft die Coronakrise den wichtigen Tourismussektor besonders hart - mit unabsehbaren Folgen für die griechische Wirtschaft.

"Thank you NHS" steht auf einem Zettel an einem Laternenpfahl an einer Londoner Straße, auf der Krankenwagen vorbeifahren, 14. April 2020 (dpa / NurPhoto / Wiktor Szymanowicz)

GroßbritannienGroßbritannien: Too little, too late?

Die konservative Regierung Großbritanniens hat nur zögerlich auf das Coronavirus reagiert. Inzwischen steht das öffentliche Leben im Land weitgehend still, aber die Fallzahlen steigen weiter. Und das nationale Gesundheitssystem steht kurz vor dem Zusammenbruch.