Coronavirus

Interaktive Karte mit COVID-19-Statistiken vom Zentrum für Systemwissenschaft und Systemtechnik der Johns Hopkins University in Baltimore (picture alliance / dpa / Ostalb Network)

Coronavirus Aktuelle Zahlen und Entwicklungen

Im Coronavirus-Zeitalter sind wir alle zahlensüchtig: Wie viele Menschen sind in Deutschland infiziert, wie steht es um die Intensivkapazitäten, wie viele Menschen sind geimpft, wie entwickeln sich die Fallzahlen international? Wie die Zahlen zu bewerten sind – ein Überblick.

Aktuelles

Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern (dpa/ picture alliance/ Jens Büttner)

Reiseverkehr in der EU Schwesig fordert einheitliche Standards

Die EU hat beschlossen, dass ihre Grenzen trotz der weiteren Ausbreitung des Coronavirus vorerst offen bleiben sollen. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig forderte im Dlf deshalb klare Absprachen zwischen den EU-Ländern. Das betreffe etwa den Pendelverkehr oder Tests für Reisende.

Grenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze am 14.03.2019 am Grenzübergang Walserberg Verstärkte Grenzkontrollen der Bayerischen Bereitschaftspolizei und Bundespolizei am 14.03.2019 an der deutsch-österreichischen Grenze am Grenzübergang Walserberg. (imago | Revierfoto)

EU-Coronagipfel Grenzen sollen vorerst offen bleiben

Nach dem EU-Gipfel ist klar: Die Binnengrenzen sollen offen bleiben - für Warenlieferungen, Pendler und notwendige Reisen. Die EU hat für die kommende Woche weitere Maßnahmen angekündigt, um die Ausbreitung der neuen Virusvariante zu stoppen. Auch ein EU-Impfzertifikat wurde beschlossen.

Dr. Stefan Etgeton (Gesundheitsexperte der Bertelsmann-Stiftung) in der ARD-Talkshow "Günther Jauch" am 22.02.2015 in Berlin  (dpa / Eventpress Stauffenberg)

Gesundheitsexperte zu verlängertem Lockdown "Es ist fast unmöglich, Pflegeheime komplett zu schützen"

Beim Schutz von Alten- und Pflegeheimen müsse zwar mehr getan werden, sagte der Gesundheitsexperte der Bertelsmann-Stiftung, Stefan Etgeton, im Dlf. Aber es sei ausgesprochen schwierig, bei einem weit verbreiteten Infektionsgeschehen ausgerechnet die Pflegeheime komplett abzudichten.

Modell des Coronavirus (imago images/Hollandse Hoogte)

Virologe Kekulé Corona-Mutationen sind "kein Grund zur Panik"

Mutationen, die sich schneller verbreiten, seien bei einer Pandemie zu erwarten, sagte der Virologe Alexander Kekulé im Dlf. Es gebe aber keinen Grund, das zu dramatisieren. Bekannte Maßnahmen zur Eindämmung seien auch bei den Mutationen wirksam, man müsse sie nur konsequent anwenden.

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Coronavirus - Newsblog (Getty Images/Radoslav  Zilinsky)

Impfungen

Eine Hand hält eine Spritze in der Hand (Picture Alliance / dpa / Christoph Schmidt)

Corona-Impfstoff von Curevac Klinische Phase-3-Studie an der Uniklinik Köln

Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna sind bereits zugelassen. In den nächsten Monaten könnten weitere Präparate hinzukommen, unter anderem das der Tübinger Firma Curevac. Die entscheidende klinische Phase-3-Studie läuft derzeit unter anderem an der Uniklinik Köln.

Ältere Menschen in nebeneinander liegenden Kabinen werden geimpft. (AFP / Pool / Sean Gallup)

Corona-Impfung in Berlin Eine Mischung aus Logistik und Menschlichkeit

In Berlin werden nun die Hochbetagten geimpft. Gerhard Machut gehört zu ihnen. Im Impfzentrum trifft der 91-Jährige auf motivierte Helfer, die sich für mehr als nur das medizinische Prozedere verantwortlich fühlen.

(Imago Images / Sven Simon)

SARS-CoV-2-Impfstoffe Was bei der zweiten Impfdosis zu beachten ist

Wegen der akuten Impfstoff-Knappheit wird überlegt, die zweite Impfdosis hinauszuzögern. Doch dabei könnten resistente Varianten entstehen. Fast alle Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 nutzen das Spike-Protein. Wäre das Virus gegen eine Impfung resistent, wäre es gegen alle anderen wohl gleich mit resistent, fürchten Forscher.

Mehrere Injektionsnadeln liegen in einem Halbkreis, das Foto ist künstlerisch verfremdet. (imago / Future Image)

Biontech/Pfizer, Moderna und Co. Corona-Impfstoffe in der Übersicht

Im Wettlauf um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs melden immer weitere Unternehmen vielversprechende Ergebnisse. Die EU-Behörde EMA hat bisher die zwei Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen. Welche Impfstoff-Kandidaten sonst noch im Rennen sind und wie sie wirken - ein Überblick.

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Wissen

Winden Themenbild - kostenlose Ausgabe von FFP2-Masken der Bundesregierung ab dem 15.12.2020 in allen Apotheken an Menschen, Personen ¸ber 60 Jahre alt sowie an Menschen von Risikogruppen Themenbild - kostenlose Ausgabe von FFP2-Masken der Bundesregierung ab dem 15.12.2020 in allen Apotheken an Menschen, Personen ¸ber 60 Jahre alt sowie an Menschen von Risikogruppen Model release. Model release Vertrag liegt vor. Eine Rentnerin h‰lt nach der Ausgabe in der Apotheke drei neue FFP2-Masken in der Hand. Die ‰ltere Dame packt eine neue FFP2-Maske aus und zieht diese im Freien an um sich vor einer Infektion zu sch¸tzen. FFP2, FFP2 Masken, FFP2-Masken, Apotheke, kostenlose, kostenlos, ab 15.12., Aussen, Aussenaufnahme, Ausgabe, Maskenausg Copyright: xFleigx/xEibner-Pressefotox EP_dfg (imago images | Eibner)

Schutz vor dem Coronavirus Was man über FFP2-Masken wissen muss

Wissenschaftler fordern in der Corona-Pandemie schon lange das Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Raum. Der Bund unterstützt deshalb nun noch mehr Menschen aus Risikogruppen bei der Anschaffung. Schutz bieten aber auch FFP2-Masken nur, wenn sie richtig getragen werden.

Ein Virus leuchtet im Dunkeln. (imago / Achim Prill)

Varianten von SARS-CoV-2 Was über die neuen Corona-Mutationen bekannt ist

Bei Viren gibt es stetig zufällige Veränderungen im Erbgut, so auch bei SARS-CoV-2. Diese Mutationen verschaffen dem Erreger Vorteile - etwa, indem sie ihn leichter übertragbar machen. Was über die neue Varianten des Coronavirus in Großbritannien sowie in Südafrika bislang bekannt ist.

Eine Schwesterträgt auf einem Flur im besonders geschützten Teil der Intensivstation des Universitätsklinikums Greifswald für Covvid-19-Patienten die Belegung der Betten ein.  (picture-alliance/ZB/Jens Büttne)

COVID-19 Mit Corona leben lernen

Forscher hoffen, dass die Mehrheit der Bevölkerung spätestens bis zum Herbst durch die Corona-Impfung geschützt werden kann. Damit könnte eine neue Infektionswelle verhindert werden. Doch die Langzeitfolgen einer Corona-Infektion werden Post-Covid-Ambulanzen noch beschäftigen.

Ein Pfleger überwacht die Monitore bei einem Patienten auf einer Covid 19 Intensivstation.  (picture-alliance/dpa-Zentralbild/Bodo Schackow)

Coronavirus Was wir über die Gefährlichkeit von COVID-19 wissen

Das Robert Koch-Institut meldet jeden Tag die neuen Todesfälle der an oder mit COVID-19-Verstorbenen. Immer wieder ist dabei die Rede von einem neuen Höchststand. Dass SARS-CoV-2 ein sehr gefährliches Virus ist, wissen wir inzwischen, doch welche Faktoren spielen eine Rolle - und wie tödlich ist das Virus?

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Forschung zum Coronavirus

Wirtschaft

Wenige Menschen arbeiten am späten Nachmittag in einem Bürogebäude am Kurfürstendamm (dpa)

Arbeitszeit spenden "Es muss eine gesamtbetriebliche Lösung geschaffen werden"

Pandemie-gebeutelten Eltern, die ihre Kinder betreuen müssen, geleistete Arbeitszeit zu schenken, ist in Frankreich längst Usus. In Deutschland ginge das auch, sagte der Arbeitsrechtler Michael Fuhlrott im Dlf. Voraussetzung seien die Freiwilligkeit der Kollegen und die Unterstützung des Arbeitgebers.

Runde Tische mit Stühlen stehen in einem Raum (imago)

Hohe Corona-Zahlen Mediziner: Noch mehr Leute ins Homeoffice schicken

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist weiterhin hoch. Der Wiederanstieg komme nach den Feiertagen nicht unerwartet, sagte der Mediziner Thorsten Lehr im Dlf. Nun hoffe man, dass die Zahlen in den nächsten Tagen langsam wieder sinken. Viele Möglichkeiten, um die Ausbreitung weiter einzudämmen, gebe es nicht mehr.

Schreibtisch mit Laptop, Telefon und mit Kopfhörern am Schreibtisch vor einem Fenster. (picture alliance / Mara Brandel)

Pandemie-Bekämpfung in der Wirtschaft Wie viel Homeoffice ist nötig, wie viel möglich?

Nach der Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar 2021 wird an die Wirtschaft appelliert, mehr Homeoffice-Arbeit zu ermöglichen. Doch wieviele Arbeitnehmer arbeiten überhaupt von zuhause aus? Und welche Gründe sprechen dafür, welche dagegen? Ein Überblick über die Debatte.

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Gesellschaft

Ein Mann liegt in der Innenstadt unter einem Papierkorb, eine Hand zum Betteln geöffnet.  (picture alliance/ dpa / Frank Rumpenhorst)

Kältehilfe in Frankfurt am Main Wie eine Stadt versucht, Obdachlose durch den Coronawinter zu bringen

Wegen der Abstands- und Hygieneregeln sind Schlafplätze für Obdachlose in diesem Winter knapp. Die Stadt Frankfurt am Main sucht deshalb nach zusätzlichen Notunterkünften: in ehemaligen Kirchenräumen, leerstehenden Läden - und Hotels. Doch das klappt nur bedingt.

Eine Frau betrachtet in Langenhagen bei Hannover einen Verkaufsartikel durch eine am Einkaufswagen einer Drogeriekette angebrachte Lupe. (picture-alliance/ dpa/Jochen Lübke)

Coronavirus Menschen mit Behinderung fühlen sich im Stich gelassen

Menschen mit Behinderung sind von den Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie oft besonders hart getroffen. Viele befinden sich seit März quasi in Selbstisolation, weil sie ein hohes Risiko eines schweren Corona-Verlaufs haben. Im Impfplan fallen sie trotzdem in Stufe zwei und fühlen sich übergangen.

"Covid" steht auf einem Sarg mit einem Verstorbenen, der an oder mit dem Coronavirus gestorben ist. Die Särge stehen vor der Einäscherung im Andachtsraum im Krematorium. (dpa-Zentralbild / Robert Michael)

Überlastete Krematorien Impfungen auch für Bestatter gefordert

Die vollen Krematorien, etwa im sächsischen Meißen, hätten nicht nur mit Corona zu tun, sagte Stephan Neuser vom Bundesverband Deutscher Bestatter im Dlf. Er forderte, dass auch Bestatter priorisiert geimpft werden sollten, da sie derzeit verstärkt Kontakt mit infektiösen Verstorbenen hätten.

Zwei Arbeitnehmer mit Mundschutz, die während der Pandemie im Büro am Schreibtisch arbeiten. (Getty Images / Digital Vision / Luis Alvarez)

Corona-Beschlüsse Lasst uns endlich über eine Homeoffice-Pflicht sprechen

Während der Präsenzunterricht in den meisten Ländern jetzt wieder flächendeckend ausfällt, begnügt man sich gegenüber Unternehmen mit windelweichen Appellen. Das ist eine empörend falsche Prioritätensetzung, meint Sandra Schulz. Denn der einzige Rohstoff, den wir haben, sei Bildung.

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Blick ins Ausland

Vorderseite US-Kongress in Washington, DC. (Alex Edelman/Consolidated News Photos)

US-Kongress billigt gigantisches Corona-Hilfspaket

Das vom US-Kongress bewilligte Corona-Hilfspaket in Höhe von 900 Milliarden Dollar ist ein hart errungener Kompromiss. Die überparteiliche Einigung gewährleistet, dass die am 26. Dezember endenden Hilfen fortgesetzt werden können. Dazu gehört auch eine Einmalzahlung in Höhe von 600 Dollar.

In der Tür eines Geschäftes hängt ein Schild mit der Aufschrift: "Nous sommes fermés" (imago / Zheng Huansong)

Wie andere Länder mit der Coronakrise umgehen

Deutschland verlängert den "Lockdown light", in Österreich und Belgien gelten Ausgangssperren, Teile Asiens kommen dagegen fast ohne Corona-Maßnahmen aus. Welche Strategien verfolgen andere Länder gegen die Corona-Pandemie? Bekommen sie das Virus unter Kontrolle und was könnte Deutschland daraus lernen?

Geflüchtete und Migranten müssen sich im neu errichteten Flüchtlingslager auf Lesbos neu registrieren, 12.09.2020 (AFP / Louisa Gouliamaki )

Migration in Zeiten der Coronapandemie

An einzelnen Stellen - wie den Kanaren - gebe es durch die Coronapandemie gerade mehr Migration, sagte der Migrationsforscher Jochen Oltmer im Dlf. Insgesamt führe die Pandemie aber zu mehr Armut und dazu, dass Menschen aufgehalten werden, weil sie gar nicht mehr die Ressourcen hätten, sich zu bewegen.

Illustrationsfoto zum Thema Depressionen: Eine Frau kauert auf einer Treppe. Das Foto zeigt sie von oben. Sie hat die Arme um ihren Körper geschlungen. (picture alliance / Frank May)

Jugendliche in den USAUSA: Jung, amerikanisch, depressiv

Eine neue Harvard-Studie stellt fest, dass fast die Hälfte der 18- bis 24-Jährigen in den USA Symptome einer mittelschweren Depression zeigt, sechsmal so viele wie vor der Pandemie. Die Seele leidet unabhängig von sozialem Status, Geschlecht und ethnischer Herkunft. Die Trauer wird lange anhalten.

Eine trotz Corona-Pandemie belebte Einkaufsstraße in Schwedens Hauptstadt Stockholm. Niemand trägt eine Mund-Nasen-Bedeckung. (Fredrik SANDBERG / TT News Agency / AFP)

Corona-Politik in SchwedenCorona-Sonderweg in Schweden

Wegen steigender Corona-Infektionen gelten in Schweden neue Kontaktbeschränkungen. Das bedeute aber noch keine vollständige Abkehr der Regierung von ihrem Corona-Sonderweg, sagte der Nordeuropaexperte Tobias Etzold im Dlf. Seine Begründung: In Schweden gibt es nach wie vor keinen Lockdown.

Ein Schild in der Zürcher Innenstadt gebiettet, Maske zu tragen. (Sandra Biegger / ARD)

Corona in der Schweiz - Kein landesweiter Lockdown

Die Schweiz verzichtet vorerst weiter auf einen landesweiten Lockdown. Denn nachdem die Corona-Infektionszahlen im Oktober stark angestiegen waren, sinken sie nun wieder. Dennoch gibt es Kritik an der eidgenössischen Corona-Politik.

2635038940_Straßenhändlerin Vangayi Maisiri Fotograf Privilege Musvanhiri.JPG (Privilege Musvanhiri)

Repressionen in SimbabweSimbabwe: Krise, Korruption und Corona

Schon vor COVID-19 steckte Simbabwe in einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise. Jetzt macht die Pandemie alles noch schlimmer. Die Regierung geht brutal gegen jede Form des Protests vor – und rechtfertigt die Repressionen mit der Virusbekämpfung.

Milchigblaues Wasser in der blauen Lagune in Island, die inmitten von Lavafelden liegt. (DLF / Jessica Sturmberg)

Corona auf IslandIsland: Mit den Touristen kommt die Angst

Island galt bislang als eines der Länder, das die Corona-Krise sehr gut gemeistert hat. Auf der Insel im Nordatlantik gab es insgesamt nur 10 Todesfälle. Im letzten Monat wurde fast keine Neuinfektion mehr gemeldet. Doch jetzt kommen die Touristen wieder ins Land und mit ihnen die Angst.

Die Stockholmer Einkaufsstraße Drottninggatan am 1. April 2020. (www.imago-images.de)

Impfangst in SchwedenSchweden: Der lange Schatten der Schweinegrippe

Nach einer aktuellen Umfrage würde ein Drittel aller Schweden zögern, sich oder die Kinder gegen Corona impfen zu lassen. Das hat einen Grund: 2009 hatte eine Massenimpfung gegen die Schweinegrippe schlimme Folgen. Hunderte Kinder und Jugendliche erkrankten damals unheilbar an Narkolepsie.

Der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdimuhamedov posiert mit der dreijährigen Akhal-Teke-Stute Berghkan, Siegerin des jährlich stattfindenden Internationalen Pferde-Schönheitswettbewerbs in Ashgabat. ((Turkmen President Gurbanguly Berdimuhamedov poses with an ancient Akhal-Teke breed three years old studhorse, Begkhan, that won an Inernational Annual Horse Beauty contest in Ashgabat on April 23, 2016. (Photo by IGOR SASIN / AFP)) (AFP / Igor Sasin)

TurkmenistanTurkmenistan: Offiziell gibt es hier kein Corona

Turkmenistans Präsident Berdimuhamedow führt das Land mit harter Hand. Obwohl Nachbarländer wie Usbekistan steigende Covid-19-Zahlen melden, gibt es in Turkmenistan keinen einzigen offiziell registrierten Fall. Beobachter dagegen berichten von schlimmen Zuständen. Seit einem Besuch der WHO im Land gilt Maskenpflicht.

Ein Arbeiter arbeitet mit Mund-Nasenschutz in einer Kirschplantage. (imago-images)

CoronakriseSpanien: Die Sorgen der Landwirte und Erntehelfer

Durch die Corona-Pandemie mangelt es den spanischen Landwirten an Arbeitskräften, denn viele Arbeitsmigranten durften nicht einreisen. Die kleinen Obstbauern fürchten, dass die Krise ihre Lage im Konkurrenzkampf gegen die großen Agrar-Investoren noch verschlechtert.

COVID-19-Test in Kenia an einem Baby im März 2020 (dpa / SOPA Images via ZUMA Wire)

Corona: Erkenntnisse einer KriseAfrikas Gesundheitsnöte

Die Corona-Pandemie hat Afrika erst spät erreicht. Trotzdem ist die Angst vor einer weiträumigen Ausbreitung groß. Das liegt auch daran, dass die meisten der 54 Staaten Gesundheitssysteme haben, die schon unter normalen Umständen am Rande des Zusammenbruchs stehen.

Street vendors sell food on the side of the road in the Lazaret district of Niamey on Friday, April 24, 2020 as Muslims prepare to break their fast on the first day of the holy month of Ramadan. The Iftar took place calmly in Niamey after riots in protest against the curfew and the ban on collective prayers, decreed to fight against the spread of the coronavirus. (AFP / Nicolas Remene)

Covid-19 im SahelSahel: Terror und Pandemie

Die Staaten im westafrikanischen Sahel gehören zu den ärmsten der Welt, sie kämpfen mit Dürren, Überschwemmungen und einer schwierigen Sicherheitslage. Durch die Corona-Pandemie verschärft sich die Lage nun weiter. Vor allem Extremisten könnten von der Krise profitieren.

Griechische Polizei kontrolliert mit Mundschutz den Busbahnhof in Kifissos (picture alliance / dpa / ANE)

GriechenlandGriechenland: Coronavirus gefährdet den Aufschwung

In der Schuldenkrise bat Griechenland Europa im April 2010 um Hilfe. Es folgten Kredite und harte Sparmaßnahmen für das Land, dann zeichnete sich ein Aufschwung ab. Doch nun trifft die Coronakrise den wichtigen Tourismussektor besonders hart - mit unabsehbaren Folgen für die griechische Wirtschaft.

"Thank you NHS" steht auf einem Zettel an einem Laternenpfahl an einer Londoner Straße, auf der Krankenwagen vorbeifahren, 14. April 2020 (dpa / NurPhoto / Wiktor Szymanowicz)

GroßbritannienGroßbritannien: Too little, too late?

Die konservative Regierung Großbritanniens hat nur zögerlich auf das Coronavirus reagiert. Inzwischen steht das öffentliche Leben im Land weitgehend still, aber die Fallzahlen steigen weiter. Und das nationale Gesundheitssystem steht kurz vor dem Zusammenbruch.