Dienstag, 21.09.2021
 
Seit 16:35 Uhr Forschung aktuell
StartseiteCorsoPresse versus Regierung02.05.2014

CorsogesprächPresse versus Regierung

Oktober 1962, die Bundesanwaltschaft lässt unter dem Vorwurf des Geheimnis- bzw. des Landesverrats die Redaktionsräume des Nachrichtenmagazins "Spiegel" in Hamburg und Bonn durchsuchen. Redakteure sowie der "Spiegel"-Gründer und Herausgeber Rudolf Augstein werden in dem Zusammenhang festgenommen.

Stefan Aust im Gespräch mit Siegrid Fischer über den Film "Die Spiegel-Affäre"

Porträt von Stefan Aust. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)
Aust: Die Verhältnisse in den Zeitschriften und Redaktionen haben sich geändert. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)
Weiterführende Information

Weitere Informationen und Hintergründe zum Film finden Sie unter www.daserste.de.

Anlass der Polizeiaktion ist ein Artikel über das NATO-Manöver "Fallex 62" und die angeblich geheimen Pläne des Verteidigungsministers Franz-Josef Strauß, die Bundeswehr mit Atomwaffen aufzurüsten zum Zwecke eines möglichen Erstschlags bei einer möglichen Offensive des Ostens.

Das Ende der Affäre: die "Spiegel"-Männer freigesprochen, Strauß-Rücktritt als Verteidigungsminister, vorzeitiger Adenauer-Rücktritt als Bundeskanzler.

Stefan Aust, ein Nachfolger Rudolf Augsteins, hat am Drehbuch des Films Die Spiegel-Affäre mitgeschrieben.

Das vollständige Gespräch mit Stefan Aust können Sie im Rahmen unseres Audio-on-demand-Angebotes mindestens fünf Monate lang nachhören.

Sendetermine:

"Die Spiegel-Affäre" ist am 02. Mai 20:15 Uhr auf arte und am 07. Mai um 20:15 Uhr in der ARD zu sehen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk