Sonntag, 24.03.2019
 

Countdown zum Brexit

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Chronologie

Der britische Premierminister David Cameron verkündet nach dem Brexit-Referendum vor seinem Amtssitz Downing Street seinen Rücktritt. (imago/ZUMA Press)

24.06.2016: Premierminister David Cameron tritt zurück

Cameron hatte das Referendum in die Wege geleitet, sich aber für einen Verbleib in der EU ausgesprochen.

Theresa May bei ihrer Antrittsrede als neue britische Premierministerin vor dem Amtssitz in Downing Street. (epa/Andy Rain)

13.07.2016: Theresa May wird neue Premierministerin

May war EU-skeptisch, hatte sich aber für einen Verbleib ausgesprochen. Sie bildet eine Regierung mit Vertretern der Brexit-Kampagne: David Davis wird "Brexit-Minister", Boris Johnson wird Außenminister.

Der Vertreter Großbritanniens bei der EU, Tim Barrow, übergibt das offizielle Austrittsschreiben an EU-Ratspräsident Donald Tusk. (imago/Xinhua)

29.03.2017: Großbritannien erklärt offiziell EU-Austritt

Der britische EU-Botschafter Tim Barrow übergibt in Brüssel den Austrittantrag. Innerhalb von zwei Jahren müssen beide Seiten nun ein Austrittsabkommen aushandeln, sonst erfolgt der Brexit automatisch.

Der britische Brexitminister David Davis (links) und der Chefunterhändler der EU Michel Barnier nach dem ersten Tag der Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der EU am 19.06.2017. (imago / ZUMA Press)

19.06.2017: Erstes Treffen der Brexit-Unterhändler

Der britische Brexitminister David Davis und der EU-Chefunterhändler Michel Barnier beginnen in Brüssel die Austrittsverhandlungen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der EU-Brexitunterhändler Michel Barnier begrüßen sich beim Brexit-Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschef am 25.11.2018. (imago/Xinhua)

25.11.2018: EU-Staaten stimmen Austrittsvertrag zu

Bei einem Sondergipfel in Brüssel stimmen die Staats- und Regierungschefs der übrigen EU-Länder für den ausgehandelten Brexitvertrag.

House of Commons Speaker John Bercow (picture alliance/empics/PA Wire/Stefan Rousseau)

18.03.2018: Kein neues Votum über alten Brexit-Deal

Parlamentspräsident Bercow schließt eine dritte Abstimmung im britischen Unterhaus über den zwischen Brüssel und London ausgehandelten Brexit-Vertrag aus. Er beruft sich auf eine Regelung aus dem 17. Jahrhundert, nach der dieselbe Vorlage nicht beliebig oft zur Abstimmung gestellt werden kann. 

Eine britische (l.) und eine EU-Fahne (r) hängen nebeneinander an einem Mast.   (dpa / Frank Rumpenhorst)

29.03.2019: Voraussichtlicher Brexittermin

Großbritannien will die EU am 29. März 2019 um 23 Uhr britischer Zeit (0 Uhr MEZ) verlassen. Bis dahin könnte das Land den angekündigten Austritt allerdings jederzeit wieder zurückziehen.

Hintergrund und Analyse

Brexit-VertragDas steht im Austrittsvertrag

Während einer zweijährigen Übergangsphase soll Großbritannien die meisten EU-Regeln weiter befolgen. Geht es nach einem Eckpunkte-Papier der Kommission, bliebe Großbritannien der EU auch danach eng verbunden – im Rahmen einer Freihandelszone.

Ablehnung im UnterhausDie Brexit-Fragezeichen

Die Brexit-Abstimmung und das Misstrauensvotum im Unterhaus lassen Fragen offen. Lässt sich der britische EU-Austritt eigentlich noch abwenden? Das fragen uns Hörerinnen und Nutzer. Wir geben Antworten auf die häufigsten Fragen.

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GroßbritannienDer Brexit-Countdown läuft

Am 29. März 2019 will Großbritannien aus der EU austreten. Wie genau der Brexit ablaufen wird, ist auch wenige Wochen vor dem Termin unklar. Ein Austritt ohne Abkommen wird immer wahrscheinlicher. Die Unsicherheit in Großbritannien, Irland und dem restlichen Europa wächst.

Historiker Brendan Simms"Jetzt ist die EU in der Falle"

Ein geordneter Brexit sei nur möglich, wenn die EU auf den sogenannten Backstop verzichtet, sagte der irische Historiker Brendan Simms im Dlf. Die geplante Regelung für die irisch-nordirische Grenze sei mit dem britischen Selbstverständnis, europäische Ordnungsmacht zu sein, nicht vereinbar. Erzwingen können die EU den Backstop nicht.

Reihen und Serien

Brexit und PopkulturShould I stay or should I go now?

Mode, Design, Musik und Kunst: Nichts hat die britische Identität der Nachkriegszeit so geprägt wie die Popkultur. Doch "Cool Britannia" ist in Gefahr: Das EU-Austrittsvotum hat viele Künstler und Kreative alarmiert. Die DLF-Corso-Reporterin und gebürtige Britin Louise Brown will wissen, wie der EU-Austritt die Popkultur beeinflusst.

Medien nach dem BrexitFunkstille?

Das Vereinigte Königreich ist der wichtigste Standort für Fernsehen und On-Demand-Services in Europa. Bislang gilt: Wer in einem EU-Land eine Sendelizenz hatte, darf in allen 28 Mitgliedsländer senden. Wenn Großbritannien ohne Deal aus der EU austritt, ist damit Schluss.

Brexit im Alltag

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