Dienstag, 17.09.2019
 

Countdown zum Brexit

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Hintergrund und Analyse

Britisches ParlamentPausenbeginn unter Protest

Das britische Parlament ist am frühen Morgen in die von Premierminister Johnson verordnete Zwangspause gegangen - gegen den Willen vieler Mitglieder und unter offenem Protest. Parlamentspräsident John Bercow nannte die fünfwöchige Zwangspause des Parlaments einen "Akt exekutiver Ermächtigung".

Brexit-VertragDas steht im Austrittsvertrag

Während einer zweijährigen Übergangsphase soll Großbritannien die meisten EU-Regeln weiter befolgen. Geht es nach einem Eckpunkte-Papier der Kommission, bliebe Großbritannien der EU auch danach eng verbunden – im Rahmen einer Freihandelszone.

Brexit und die WirtschaftFirmen ziehen in die Niederlande

Das Land profitiert vom bevorstehenden EU-Austritt Großbritanniens: Seit dem Referendum im Jahr 2016 ziehen britische und internationale Firmen in die Niederlande - und kehren der Insel den Rücken. Den Unternehmen geht es darum, Mitarbeiter, Kunden und Zulassungen zum Europäischen Markt zu behalten.

NordirlandDas Aufreißen alter Wunden

1969 eskaliert der Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland - über 30 Jahre lang kam es immer wieder zu Anschlägen. Ende der 1990er-Jahre wurde ein Waffenstillstand vereinbart. Mit dem anstehenden Brexit steigt die Angst vor einem Aufreißen alter Wunden.

Chronologie

Der britische Premierminister David Cameron verkündet nach dem Brexit-Referendum vor seinem Amtssitz Downing Street seinen Rücktritt. (imago/ZUMA Press)

24.06.16: Premierminister Cameron tritt zurück

Cameron hatte das Referendum in die Wege geleitet, sich aber für einen Verbleib in der EU ausgesprochen.

Theresa May bei ihrer Antrittsrede als neue britische Premierministerin vor dem Amtssitz in Downing Street. (epa/Andy Rain)

13.07.16: May wird neue Premierministerin

May war EU-skeptisch, hatte sich aber für einen Verbleib ausgesprochen. Sie bildet eine Regierung mit Vertretern der Brexit-Kampagne.

Der Vertreter Großbritanniens bei der EU, Tim Barrow, übergibt das offizielle Austrittsschreiben an EU-Ratspräsident Donald Tusk. (imago/Xinhua)

29.03.17: Großbritannien erklärt EU-Austritt

Der britische EU-Botschafter Tim Barrow übergibt in Brüssel den Austrittantrag. Nun muss ein Austrittsabkommen ausghandelt werden.

Der britische Brexitminister David Davis (links) und der Chefunterhändler der EU Michel Barnier nach dem ersten Tag der Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der EU am 19.06.2017. (imago / ZUMA Press)

19.06.17: Erstes Treffen der Unterhändler

Der britische Brexitminister David Davis und der EU-Chefunterhändler Michel Barnier beginnen in Brüssel die Austrittsverhandlungen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der EU-Brexitunterhändler Michel Barnier begrüßen sich beim Brexit-Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschef am 25.11.2018. (imago/Xinhua)

25.11.18: EU-Staaten stimmen Vertrag zu

Bei einem Sondergipfel in Brüssel stimmen die Staats- und Regierungschefs der übrigen EU-Länder für den ausgehandelten Brexitvertrag.

Eine britische (l.) und eine EU-Fahne (r) hängen nebeneinander an einem Mast.   (dpa / Frank Rumpenhorst)

31.10.19: Brexittermin auf Oktober verschoben

Die EU und Großbritannien haben sich auf den 31. Oktober 2019 als neues Austrittsdatum geeinigt. Die früheren Termine sind damit hinfällig.

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