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Covid-19Diskussion über Lockdown - Merkel will Einschränkungen

Thomas Strobl (CDU), Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg, spricht während der Landespressekonferenz Baden-Württemberg.  (picture alliance/dpa - Sebastian Gollnow)
CDU-Vize Strobl plädiert für kurzfristigen Lockdown (picture alliance/dpa - Sebastian Gollnow)

Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen in Deutschland wird weiter über stärkere Einschränkungen diskutiert.

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Strobl sprach sich für einen kurzzeitigen Lockdown aus. Der baden-württembergische Innenminister sagte dem Nachrichtenportal "ThePioneer", wenn die Zahlen sich weiter so entwickelten, müsse man auch mal für eine Woche - so wörtlich - "alles dicht machen". Dies würde auch Schulen, Kitas und Geschäfte betreffen und Einschränkungen im Grenzverkehr bedeuten. Bundeskanzlerin Merkel wird morgen mit den Ministerpräsidenten über weitere Schritte beraten. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, regt sie an, Bars und Restaurants zu schließen und Sperrstunden einzurichten. Der Ökonom Straubhaar warnte dagegen vor einem erneuten bundesweiten Lockdown. Anstatt in Hysterie zu verfallen, solle man die Zahlen in Kauf nehmen und prüfen, wo man mit vergleichsweise geringen Maßnahmen hohe Wirkung erzielen könne, sagte er im Deutschlandfunk. Die Gesellschaft müsse lernen, mit dem Virus zu leben, damit die Wirtschaft überleben könne.

Diese Nachricht wurde am 27.10.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.