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Covid-19DOSB-Vorsitzende Rücker: Viele Sportler am Boden zerstört wegen Olympia-Absage

Olympische Ringe vor dem Olympiastadion in Tokio. (imago images / Sven Simon)
Olympische Ringe vor dem Olympiastadion in Tokio (imago images / Sven Simon)

Der Deutsche Olympische Sportbund hat die Verschiebung der Sommerspiele in Tokio um ein Jahr wegen des Coronavirus begrüßt.

Die Vorstandsvorsitzende Rücker sagte im Deutschlandfunk, es sei in der aktuellen Phase die richtige Entscheidung gewesen. Nun herrsche endlich Klarheit für alle Athletinnen und Athleten und Verantwortliche. Rücker betonte, der DOSB hätte sich die Entscheidung einige Tage früher gewünscht. Für das Internationale Olympische Komitee sei es aber eine sehr schwierige Situation gewesen, die sich auch permanent verändert habe.

Die DOSB-Vorstandsvorsitzende betonte, dass die Verschiebung dramatische Folgen habe. Für einige Athleten seien die Olympischen Spiele in diesem Jahr ein Lebenstraum gewesen. Sie seien nun am Boden zerstört, müssten ihre Ziele neu definieren und ihre Lebensplanung neu gestalten. Natürlich sähen die Sportler aber auch, dass die Entscheidung alternativlos gewesen sei.

Japans Regierungschef Abe und der Chef des Internationalen Olympischen Komitees, Bach, hatten die Verschiebung gestern beschlossen. Ursprünglich sollten die Sommerspiele am 24. Juli beginnen. Das IOC war zuletzt immer massiver in die Kritik geraten, weil sich die Verantwortlichen mit der Entscheidung noch vier Wochen Zeit lassen wollten. Zuletzt hatten mehrere Staaten bereits angekündigt, keine Athletinnen und Athleten nach Tokio zu schicken. Alle anderen größeren Sport-Veranstaltungen sind bereits abgesagt oder verschoben worden.

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