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Covid-19EU-Kommission fordert in Coronavirus-Krise neue Leitlinien für Firmenübernahmen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht nach dem wöchentlichen Treffren der EU-Kommission in Brüssel (dpa / Anadolu / Dursun Aydemir )
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert wegen der Coronavirus-Krise neue Leitlinien für Firmenübernahmen. (dpa / Anadolu / Dursun Aydemir )

Vor dem Hintergrund massiver Kurseinbrüche an den Börsen wegen der Coronavirus-Krise hat die EU-Kommission neue Leitlinien für Firmenübernahmen verabschiedet.

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen teilte in Brüssel in einer Videobotschaft mit, alle Mitgliedsstaaten seien fortan dazu angehalten, ausländische Direktinvestitionen in ihren Ländern intensiver zu kontrollieren. Es gelte, die strategisch wichtigen Technologien und Konzerne zu schützen. Aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus seien viele Unternehmen derzeit verwundbarer als sonst, erklärte von der Leyen. Viele europäische Firmen seien für die Sicherheit, die Gesundheit der Bevölkerung sowie die wirtschaftliche Souveränität Europas von zentraler Bedeutung. Deshalb müsse man wissen, welche Investoren von außerhalb Europas in Not geratene Firmen aufkaufen wollten und zu welchem Zweck.

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