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Covid-19EU-Staaten beraten wegen Coronavirus über Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger

Flaggen der Europäischen Union wehen im Wind vor dem Berlaymont-Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel. (dpa/Arne Immanuel Bänsch)
EU-Flaggen wehen vor dem Berlaymont-Gebäude in Brüssel: Die Europäische Union plant ein Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger. (dpa/Arne Immanuel Bänsch)

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union wollen heute über einen 30-tägigen Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger wegen der Coronavirus-Pandemie entscheiden.

Die Beratungen erfolgen in Form einer Video-Konferenz. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hatte die Reisebeschränkungen vorgeschlagen und geht nach eigenen Angaben von einer Zustimmung der 27 Mitgliedsstaaten aus. Mehrere von ihnen haben bereits ihre Grenzen zu den Nachbarn ganz oder teilweise geschlossen.

Weitere europäische Staaten verschärften auch die inneren Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. In Frankreich gilt ab heute eine allgemeine Ausgangssperre. Für mindestens zwei Wochen dürfen die Menschen ab mittags nur in bestimmten Fällen das Haus verlassen, etwa für den Weg zum Arzt oder zur Arbeit. Nach Angaben des Innenministeriums sollen 100.000 Polizisten mobilisiert werden, um die Maßnahme durchzusetzen.

Diese Nachricht wurde am 17.03.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.