Die Nachrichten
Die Nachrichten

Covid-19Forderungen nach Lockdown-Ende Mitte Februar werden lauter

Georg Nüßlein (CSU) spricht im Bundestag (dpa/Soeren Stache)
Georg Nüßlein (CSU) (Archivbild) (dpa/Soeren Stache)

Angesichts sinkender Infektionszahlen regen sich Stimmen, die auf ein Ende des Lockdowns Mitte Februar drängen.

Der Vizevorsitzende der Unionsbundestagsfraktion, Nüßlein, forderte, die Maßnahmen nach Ende der bisherigen Befristung definitiv zu beenden. Der CSU-Politiker sagte der "Augsburger Allgemeinen", wegen der massiven Auswirkungen sei es nicht verantwortbar, einen flächendeckenden Lockdown zu verordnen, bis die Inzidenz-Zahl unter 50 oder unter 35 sinke. Auch Sachsens Ministerpräsident Kretschmer will nach dem 14. Februar Lockerungen durchsetzen, wenn es verantwortbar ist. Wie er der Zeitung "Welt" sagte, zunächst in Schulen und Friseurläden.

Ärztepräsident Reinhardt verlangte von der Politik ebenfalls Perspektiven für die Bevölkerung. Es sei nachvollziehbar, dass die Menschen nach zehn Monaten Pandemie ermüdet seien und die Corona-Schutzmaßnahmen als belastend empfänden, sagte der Präsident der Bundesärztekammer der "Rheinischen Post". Zu den Perspektiven gehöre auch eine klare Kommunikation zu den Impfkapazitäten.

Diese Nachricht wurde am 23.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.