Die Nachrichten

Die Nachrichten

Die Nachrichten

Covid-19Rückholaktion für Touristen dauert mindestens noch zwei Wochen

Maas sitzt mit verschränkten Armen auf einem Regal vor einer Tafel mit Zahlen und Orten der Rückholaktion.  (Thomas Koehler  /photothek.de / dpa)
Bundesaußenminister Heiko Maas im Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amtes, wo die Rückholaktion organisiert wird. (Thomas Koehler /photothek.de / dpa)

Die Rückholaktion der Bundesregierung für die wegen der Corona-Pandemie im Ausland gestrandeten Deutschen wird nun doch noch mindestens zwei Wochen andauern.

Der Krisenbeauftragte des Auswärtigen Amts, Hartmann, sagte der Deutschen Presse-Agentur, bislang seien Menschen aus Hauptferienzielen wie Ägypten, Marokko oder der Dominikanischen Republik zurückgeholt worden. Schwieriger werde es bei den Ländern, in denen sich nur kleine Gruppen von versprengten Abenteuerurlaubern aufhielten. Man könne nicht zehn Leute irgendwo abholen, sondern versuche, regional Gruppen zu bilden. Am vergangenen Montag hatte es noch geheißen, die Rückholaktion sei weitgehend abgeschlossen.

Zahlreiche Staaten haben wegen der Pandemie ihre Grenzen geschlossen und Flugverbindungen gestrichen. Bundesaußenminister Maas hatte deshalb in der vergangenen Woche angekündigt, zusammen mit Reiseveranstaltern und der Lufthansa Bundesbürger aus Ländern zurückzuholen, aus denen es keine regulären Flüge mehr gibt. Insgesamt geht es um etwa 200.000 Reisende, von denen bis Mitte der Woche mehr als 150.000 nach Deutschland gebracht wurden.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben einen Nachrichtenblog angelegt. Der bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen.

In Deutschland ist das öffentliche Leben drastisch eingeschränkt worden. Welche Regeln es gibt, erklären wir in unserem Stück: Kontaktverbote wegen des Coronavirus: Was ist wo noch erlaubt?

Das Kontaktverbot im Alltag einzuhalten, zum Beispiel beim Einkaufen, ist gar nicht so einfach. Die Händler haben inzwischen Strategien entwickelt, um nicht zu viele Menschen gleichzeitig in den Markt zu lassen. Wie die Supermärkte mit dem Corona-Risiko umgehen, haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengestellt.

Viele Menschen fragen sich inzwischen auch, wie und wann die Corona-Kontaktsperre enden kann. Wir haben die Diskussion um die "Exit-Strategie" zusammengefasst.

Der Bedarf an Tests, um das Coronavirus nachzuweisen, steigt stark an. Wann man sich testen lassen sollte und wie es geht, haben wir in unserem Artikel zusammengefasst: Tests auf das Coronavirus: Wann, wo und wie?

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt weltweit sehr unterschiedlich. China meldet kaum noch neue Infektionen, inzwischen sind aber die USA und vor allem die Stadt New York zum Epizentrum geworden.

Gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es bislang keinen Impfstoff und auch keine Medikamente. Wie weit die Forschung ist, erklären wir hier: Ansätze für ein Medikament gegen das Corona-Virus. Das Robert-Koch-Institut hat zudem die Liste der Risikogebiete zuletzt mehrfach erweitert.

Über die aktuellen Zahlen der Coronavirus-Infizierten, Genesenen und Todesfälle berichten wir in unserem Artikel: Wie sich das Coronavirus in Europa ausbreitet.

Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus in Deutschland extrem niedrig. Wir erklären, warum die Todesrate durch das Coronavirus in Deutschland (noch) so niedrig ist.

Spiegel die Zahlen über die Coronavirus-Infizierten die Realität wider? Wir klären darüber auf in unserem Stück: Hohe Dunkelziffer bei Coronavirus-Infektionen befürchtet. Zudem unterscheiden sich die Zahlen des Robert Koch-Instituts und der amerikanischen Johns Hopkins-University stark. RKI oder Johns-Hopkins? Wir erklären, wie aussagekräftig die Zahlen zu Corona-Infizierungen, Todesfällen und Genesungen sind.

Wie groß ist die Gefahr hierzulande? Welche Strategien verfolgen die Behörden? Was kann jede(r) tun, um sich zu schützen? Antworten auf diese und andere Fragen geben wir in unserem Beitrag: Deutschland und das Corona-Virus. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten