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Covid-19Scholz lehnt dauerhafte Staatsbeteiligung an Unternehmen in Coronavirus-Krise ab

 Olaf Scholz bei der Bundespressekonferenz in Berlin (AA / Abdulhamid Hosbas )
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (AA / Abdulhamid Hosbas )

Bundesfinanzminister Scholz setzt darauf, mögliche Staatsbeteiligungen an Unternehmen in der Corona-Krise später zum Teil mit Gewinn verkaufen zu können.

Der SPD-Politiker sagte der "Rheinischen Post", der Staat wolle die Anteile nicht auf Dauer behalten, sondern lediglich in der Krise den Erhalt des Unternehmens sichern. Wenn sich die Lage normalisiert habe, wolle man sie wieder verkaufen. Er setze darauf, dass die wirtschaftliche Belebung so groß sei, dass man die Beteiligungen teilweise mit Gewinn verkaufe, um Verluste in anderen Bereichen abdecken zu können.

Der Bundestag hatte gestern einen milliardenschweren Rettungsfonds für angeschlagene große Unternehmen beschlossen. Über einen "Wirtschaftsstabilisierungsfonds" sollen Firmen mit Kapital und Garantien gestärkt werden können. Der Staat soll sich notfalls wie in der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren auch an Unternehmen beteiligen können. Der Rettungsschirm hat ein Volumen von insgesamt 600 Milliarden Euro.

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