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Covid-19Streit unter den Bundesländern über das Abitur

Schriftliche Abiturprüfung in der Rottenburger Festhalle. (imago / Ulmer)
Schriftliche Abiturprüfung (Symbolbild) (imago / Ulmer)

Unter den Bundesländern gibt es Streit um das Abitur in der Coronakrise.

Die Landesregierung Sachsens kritisierte einen Vorstoß Schleswig-Holsteins, wonach die Abiturienten dort voraussichtlich keine Prüfung mehr ablegen müssen. Der sächsische Kultusminister Piwarz sagte in Dresden, wer ohne Abstimmung mit den anderen Bundesländern vorpresche, schaufele dem Bildungsföderalismus ein Grab und mache Kultusministerkonferenzen überflüssig. Zudem würden alle Bemühungen, dass den Schülern keine Nachteile entstehen, ad absurdum geführt. Nordrhein-Westfalens Regierung erklärte, sie wolle in der Frage des Abiturs möglichst im Einvernehmen mit den anderen Ländern entscheiden. Auch der Bundeselternrat forderte eine einheitliche Linie der Bundesländer.

Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Prien hatte zuvor angekündigt, dem Landeskabinett morgen den Verzicht auf die Abiturprüfungen vorzuschlagen. Stattdessen soll die Abiturnote in dem Bundesland ausschließlich anhand der bisher erbrachten schulischen Leistungen vergeben werden. Diese fließen bislang nur teilweise in die Abiturnote ein. Wie Prien weiter mitteilte, sollen auch die Prüfungen zum ersten allgemeinbildenden und zum mittleren Schulabschluss in diesem Schuljahr nicht abgenommen werden. Zuvor hatte bereits der Philologenverband ein Abitur ohne Abschlussprüfungen vorgeschlagen. Bislang hatten die meisten Länder geplant, den Prüfungsbeginn auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

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