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Covid-19Studie aus China: kaum Corona-Ausbrüche im Freien

Ein Sänger stößt beim Singen eine Aerosol-Wolke aus. (picture alliance/-/Bayerischer Rundfunk/dpa)
Corona-Ansteckung beim Singen durch Abstand vermeiden (picture alliance/-/Bayerischer Rundfunk/dpa)

Eine Studie aus China belegt, dass die weitaus meisten Corona-Ausbrüche in geschlossenen Räumen stattfinden.

Wissenschaftler haben dazu knapp 320 Ereignisse mit mindestens drei Corona-Neuinfektionen untersucht. Das Ergebnis: Nur in einem Fall handelte es sich um ein Ausbruchsgeschehen im Freien. Alle anderen gingen auf Ansteckungen in Räumen zurück - die meisten Zuhause, durch engen Kontakt zwischen Infizierten und Nicht-Infizierten.

In Deutschland haben die Gesundheitsämter im Vergleich zum Vortag 1.390 neue Corona-Infektionsfälle registriert. Der Statistik des Robert Koch-Instituts zufolge haben sich damit seit Beginn der Pandemie 225.404 Menschen nachweislich mit dem Krankheitserreger angesteckt. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg in Deutschland auf 9.236.

Diese Nachricht wurde am 18.08.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.