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Covid-19Testanbieter sollen ab Juli weniger Geld bekommen

Eine Frau fotografiert mit ihrem Smartphone den Chinesischen Turm im Englischen Garten. Daneben hat ein Testzentrum für kostenlose Corona-Schnelltests geöffnet. (picture alliance/dpa/Peter Kneffel)
Schnelltest im Englischen Garten in München (Archivbild) (picture alliance/dpa/Peter Kneffel)

Nach dem mutmaßlichen Betrug in Corona-Schnellteststellen sollen die Betreiber ab Juli weniger abrechnen können und strenger kontrolliert werden.

Das sieht nach übereinstimmenden Medienberichten eine geänderte Testverordnung von Bundesgesundheitsminister Spahn vor, die derzeit zwischen den Bundesministerien abgestimmt wird. Danach sollen Betreiber von Teststellen für die Entnahme des Abstrichs nur noch 8 Euro abrechnen können. Bisher waren es 15 bei ärztlichen und 12 Euro bei anderen Anbietern. Zudem sollen Materialkosten nur noch pauschal mit 4,50 statt mit bis zu 6 Euro veranschlagt werden dürfen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen sollen die Abrechnungen künftig gründlicher prüfen - mit Hilfe von Wirtschaftsprüfern auch im Detail und vor Ort. Zudem sollen sich alle Anbieter von Bürgertests an die Corona-Warn-App anschließen müssen.

Diese Nachricht wurde am 10.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.