Ampel-KoalitionCSU kritisiert Pläne zur Einwanderungspolitik

CSU-Landesgruppenchef Dobrindt hat vor einer Zunahme unkontrollierter Einwanderung durch die Pläne von SPD, Grünen und FDP gewarnt.

26.11.2021

Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, steht vor einem Interviewtermin mit der Deutschen Presse-Agentur in einem Fahrstuhl des Jakob-Kaiser-Hauses.
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (picture alliance/dpa | Christoph Soeder)
Die Ampel schaffe deutliche neue Pull-Effekte und Anreize für illegale Migration nach Deutschland, sagte Dobrindt der "Augsburger Allgemeinen". Die Koalition wolle Zurückweisungen an den EU-Außengrenzen unterbinden und damit ein neue Möglichkeit für die illegale Eintritte in die EU schaffen.
FDP-Innenpolitiker Thomae verteidigte die Koalitionspläne: Es gehe darum, sich von alten Lebenslügen zu befreien, sagte er. Viele derjenigen, die schon seit vielen Jahren hier seien, würden bleiben. Diese Menschen müsse man zur Integration motivieren. Thomae verwies zudem auf den Koalitionsvertrag, der auch eine Rückführungsoffensive vorsehe.
Diese Nachricht wurde am 26.11.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.