Die Nachrichten

Deutschlandfunk24 Die Nachrichten

Die Nachrichten

CyberhoardingDaten horten als psychische Störung?

Eine Frau arbeitet an einer Computer-Tastatur. (imago)
Möglichst viele Daten sichern - das bedeutet "Cyberhoarting" (imago)

Das Phänomen "Cyberhoarding" verbreitet sich offenbar immer stärker - und soll künftig genauer untersucht werden.

Cyberhoarding ist eines der psychischen Probleme, die mit dem Internet entstanden sind. Zahlreiche Wissenschaftler wollen nun auf europäischer Ebene die problematische Verwendung des Internets erforschen und sich in diesem Zusammenhang auch mit dem Cyberhoarding näher befassen.

Dem Guardian sagte die Psychiaterin Naomi Fineberg, die dem Netzwerk vorsteht, dass dabei auch eine Zusammenarbeit mit den großen Internetkonzernen denkbar wäre. Damit könne man Menschen finden, die Probleme entwickelten.

Ein anderes Beispiel für eine psychische Störung im Zusammenhang mit dem Netz ist die Cyberchondria, abgeleitet von Hypochondrie. Dabei geht es um Menschen, die alle möglichen Beschwerden krankhaft googlen, um bei sich selbst Krankheiten zu diagnostizieren beziehungsweise auszuschließen.