Montag, 26. September 2022

Archiv

Das Institut für Neue Musik "Klangzeitort"
Zweisame Experimentierfreude

Klangzeitort: So heißt das Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik Hanns Eisler und der Universität der Künste Berlin. Neu gegründet im Jahre 2003, wird es heute von den Komponisten Daniel Ott und Wolfgang Heiniger sowie Irene Kletschke geleitet.

Von Martina Brandorff | 13.05.2017

    Fünf junge Musikerinnen und Musiker proben im Institut 'klangzeitort' ein zeitgenössisches Stück
    Ideale Bedingungen für Neue Musik: das Institut 'Klangzeitort' (Daniel Nartschick/klangzeitort)
    Als kreativer Schnittpunkt beider Hochschulen hat es sich Klangzeitort zur Aufgabe gemacht, Neue Musik besser ins Studium zu integrieren. Konkurrenz gibt es hier nicht, stattdessen zählt Zusammenarbeit. Musikerinnen und Musiker sowie Komponistinnen und Komponisten werden direkt miteinander vernetzt und können Ideen so auf die Bühne bringen. Projektnamen wie Querklang, Soap-Opera, Zoom-Focus und Mehrlicht! Musik zeugen davon, dass Interdisziplinarität und Multimedialität bei der Arbeit im Zentrum stehen.