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StartseiteForschung aktuellDaumenschrauben für Klimasünder23.01.2008

Daumenschrauben für Klimasünder

EU-Kommission verabschiedet Klimadirektive

Die EU-Kommission hat die Vorgaben des Klimagipfels vor einem Jahr in einem Maßnahmenpaket zusammengefasst. Das von der Brüsseler Behörde am Mittwoch verabschiedete Klima- und Energiepaket sieht vor, dass die EU bis 2020 knapp ein Fünftel ihres Stroms aus Öko-Quellen beziehen muss. Außerdem soll die Industrie künftig für die Verschmutzung der Umwelt stärker zur Kasse gebeten werden.

Wasserdampf steigt aus dem Kühlturm des Kohlekraftwerks Staudinger in Hanau. (AP)
Wasserdampf steigt aus dem Kühlturm des Kohlekraftwerks Staudinger in Hanau. (AP)
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Barroso: Ein "historisches Paket"

Die Kommission hat in ihrer Direktive allen Mitgliedsstaaten neue Klimaziele verordnet. Deutschland beispielsweise soll danach die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 14 Prozent reduzieren und gleichzeitig den Anteil erneuerbarer Energien in der Strom- und Wärmeerzeugung sowie dem Verkehr auf 18 Prozent bringen. Gegenüber heute bedeutet das eine Verdoppelung.

Für Forschung Aktuell fasst Volker Mrasek die neue Direktive und ihre Folgen im Gespräch mit Gerd Pasch zusammen. Seine Einschätzungen können Sie bis mindestens zum 23. Juni 2008 in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören. (MP3-Audio 1, MP3-Audio 2)

Im Maßnahmenkatalog der EU ist auch vorgesehen, bei Kraftwerksneubauten das Treibhausgas CO2 abzutrennen und sicher einzulagern. Doch die Technik der CO2-Einlagerung, auch CCS genannt, ist vergleichsweise neu und muss nach Ansicht von Frank Schilling, Professor für Mineral- und Gesteinsphysik an der FU Berlin, noch weiter untersucht werden. Zum Stand der Forschung in diesem Bereich hat Gerd Pasch mit Frank Schilling gesprochen. Das vollständige Interview können Sie bis mindestens zum 23. Juni 2008 in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören. (MP3-Audio)

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