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Debatte über MeinungsfreiheitSteinmeier: Müssen uns offenen Streit zumuten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht vor dem Beginn einer Veranstaltung im Schloss Bellevue.  (dpa)
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (dpa)

Bundespräsident Steinmeier hat sich über die Aktionen gegen den AfD-Gründer Lucke und den früheren Innenminister de Maizière geäußert.

Steinmeier sprach in Berlin unter anderem von "aggressiven Gesprächsverhinderungen" und "Einschüchterung". Es sei nicht akzeptabel, andere zum Schweigen bringen zu wollen, nur weil sie das eigene Weltbild irritierten.

In der vergangenen Woche hatten mehrere Hundert Demonstranten eine Vorlesung des AfD-Mitbegründers Lucke verhindert, der als Wirtschaftsprofessor an die Universität Hamburg zurückgekehrt war. Am Montag blockierten Aktivisten eine Lesung des früheren Bundesinnenministers de Maizière, CDU, beim Göttinger Literaturherbst.