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Deep Space 1

Raumsonden zum äußeren Sonnensystem werden in Zukunft mit einer Vielzahl von High-Tech-Geräten ausgestattet sein. Sie werden auf ihr Ziel mit wenig oder keiner Hilfe von der Erde zusteuern. Auftretende Probleme werden sie selbst diagnostizieren und in Ordnung bringen. Und sie werden schwache, doch langlebige Steuerraketen zum Manövrieren einsetzen.

Damond Benningfield |
    Viele dieser Einsatzmöglichkeiten testete man an Bord der Raumsonde Deep Space 1. Heute vor fünf Jahren startete sie ihre Reise ins All.

    Ihre Hauptaufgabe bestand darin, Technologien für zukünftige Unternehmungen zu testen. Forscher und Ingenieure suchen nach Wegen, neue Missionen zu den Planeten noch produktiver zu gestalten, dabei aber erheblich an Kosten zu sparen.

    Viele Systeme an Bord der Deep Space 1 waren nicht gerade brandneu. Man hatte sie nur noch nicht auf Missionen so weit von der Erde entfernt eingesetzt.

    Erwähnenswert ist der Ionen-Antrieb von Deep Space 1. Er trieb die Sonde an, indem er einen Strom von elektrisch geladenen Teilchen ausstieß. Solche Ionenmaschinen erzeugen nur einen Bruchteil der Kraft von konventionellen Raketen. Aber sie funktionieren über Monate oder sogar Jahre ohne Unterbrechung. Sie können die Sonde also mit der Zeit auf eine sehr hohe Geschwindigkeit bringen.

    Der Ionenantrieb von Deep Space 1 funktionierte viele Monate. Er brachte die Sonde an einem Asteroiden und einem Kometen vorbei. Dabei konnte sie neue Instrumente testen. Ende 2001 schaltete man Deep Space 1 ab.